Kirchener wünschen sich E-Tankstelle, Wildbienen und ein Heimatbuch

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Ortsvorsteher Alfred Schrode (l.) bedankte sich bei Karl Ruehs.
Ortsvorsteher Alfred Schrode (l.) bedankte sich bei Karl Ruehs. (Foto: SZ- hog)
Friedrich Hog

Bei seiner Sitzung am Montag hat der Ortschaftsrat Kirchen unter anderem über den Ausbau von Glasfaser und Erdgas gesprochen. Karl Ruehs wurde als Hausmeister der Turn- und Festhalle in den Ruhestand verabschiedet.

Nach 34-jähriger Tätigkeit als Hausmeister der Halle geht der 70-jährige Karl Ruehs in wohlverdienten den Ruhestand. Ortsvorsteher Alfred Schrode überbrachte die Grüße und ein Geschenk von Oberbürgermeister Alexander Baumann, und fügte einen Gutschein der Ortsverwaltung bei. Er habe immer Ruhe bewahrt, auch bei wilden Tanzveranstaltungen, die Leute seien immer wiedergekommen, lobte Schrode den langjährigen Mitarbeiter, der auch künftig noch bei Engpässen zur Verfügung stehen wird.

Viele Gedanken zur Agenda Kirchen 2019 wurden am Montag bei der Ortschaftsratssitzung diskutiert und für Donnerstag, den 6. Juni werden auf 19 Uhr alle, die Vorschläge eingereicht haben, zu einer Vorstellungsrunde in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Bereits am 13. März hatte es einen Bürgerdialog gegeben, bei dem zahlreiche Projekte genannt wurden, die in Kirchen noch auf ihre Verwirklichung warten. Dazu gehören Wildbienenstände, eine E-Tankstelle, Alternative Energien, Nahverkehr, altersgerechtes Wohnen und auch ein Heimatbuch. Gemeinderat Elmar Dolpp wird in den nächsten Wochen an der Grundschule einen Bienenschaukasten mit Brutwabe einrichten. Hier können die Kinder die Entwicklung eines Bienenvolks beobachten.

Ortsvorsteher Alfred Schrode hatte am Montag bei Sitzung des Ortschaftsrats auch einiges bekanntzugeben. So wurde der Weg vom Spielplatz in Richtung Wald mit einem neuen Belag versehen. Geprüft wird, ob in der Oberen Brunnenstraße die Möglichkeit einer anderen Wasserfassung geschaffen werden kann. Bei einer Geschwindigkeitsmessung am 2. April zwischen 11.29 und 12.53 Uhr seien von 40 Fahrzeugen lediglich drei zu schnell gefahren. „Einen Blitzer kann man sich sparen“, so Schrode.

30000 Euro für Spielplatz

Im Juli wird eine Rauchabzugsanlage in die Turn- und Festhalle eingebaut. Dazu müssen von der Firma Mundal, die sie vor 36 Jahren eingebaut hat, auch die Fensterelemente aufgerüstet werden, damit sie automatisch öffnen können. Eine zusätzliche Fluchttür wird eingebaut. Da die Arbeiten circa zwei Wochen in Anspruch nehmen, werden alle Vereine über den exakten Baubeginn informiert. Im Neubaugebiet wird für 30000 Euro der bestehende Spielplatz erneuert.

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