Kinder üben an vielen Instrumenten

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Die Küchen sind am Sonntag in Rißtissen kalt geblieben, der Musikverein hatte zum Frühlingsfest mit Mittagessen eingeladen. Schnitzel gab es in allen Variationen, Maultaschen mit Kartoffelsalat und Linsen mit Spätzle und Saitenwürsten.

Rund 50 Helfer um den Vorsitzenden Wolfgang Haas und sein Team sorgten dafür, dass niemand hungrig bleiben musste. Bei der Gelegenheit konnten die Rißtissener auch den neuen Dirigenten der Kapelle, Hannes Färber, kennenlernen, der die Musiker seit Januar leitet. Mit schmissigen Weisen wie „Salamania“ oder „die Sonne geht auf“ und Melodien von Robbie Williams sowie einer Polka unterhielten die Musiker ihre Gäste, die sich das Mittagessen schmecken ließen.

„Das Frühlingsfest gehört neben dem Schlachtfest im Herbst und dem Konzert vor Weihnachten zu den Highlights im Jahr. Die Einnahmen auf diesen Festen brauchen wir dringend für unsere Jugendausbildung, Noten und Instrumente“, sagte Wolfgang Haas. Ein weiteres musikalisches Highlight im Jahresprogramm der Musiker ist die Serenade im Schlosspark am 31. Mai und das Kindermusical „Paul der Pinguin – oder sag, wie sieht die Welt woanders aus?“. Das Musical ist eine Kooperation der Jugendkapelle mit der Grundschule Rißtissen unter der Gesamtleitung von Sonja Gaißmaier. Die Aufführungen sind jeweils am 20. und 21. Juli in der Römerhalle in Rißtissen.

Beim Frühlingsfest des Musikvereins hatten Kinder die Gelegenheit, Blasinstrumente ihrer Wahl kennenzulernen und auch auszuprobieren. Ungeduldig warteten sie mit ihren Eltern vor der Schule, bis die Mitglieder des MV mit Wolfgang Haas kamen. Fabian kann schon Tenorhorn spielen ist in der Bläserklasse des Johann-Vanotti-Gymnasiums und wollte seine kleine Schwester beraten, die mehrere Instrumente ausprobieren wollte.

Der siebenjährige Andreas will Schlagzeug spielen und schaute neugierig zu dem ausgestellten Instrument hin. Horn, Tuba und Trompete lagen auf einem Tisch, den die Kinder begutachteten. Zuerst erklärte Sonja Gaißmaier ihnen den Gang der Ausbildung, die unterschiedlich lange dauern kann. Eine halbe Stunde Üben täglich sollte schon sein, wenn man nach drei Jahren in die Jugendkapelle kommen will, sagte sie. Die Querflöte ist ebenfalls ein Holzblasinstrument, wenn sie auch nicht so aussieht, hat den höchsten Klang im Blasorchester, wie sie gespielt wird, zeigte Amelie den Kindern.

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