Katzenhilfe hilft rund 30 Katzen mit Schutz und Futter

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Maren kümmert sich um die Katzen.
Maren kümmert sich um die Katzen. (Foto: SZ- kö)

Einen großen Besucherandrang gab es beim Katzenfest der Ehinger Katzenfreunde, viele wollten mit ihrem Besuch ein Scherflein zu den Futter- und Arztkosten beitragen und einfach mal wieder ihre Lieblinge besuchen.

18 Katzenbabys und zwölf bis 15 erwachsene Katzen beherbergt die Katzenhilfe derzeit. „Es sind auch Katzen dabei, die nicht vermittelbar sind“, erklärte Sieglinde Cichon von der Katzenhilfe. Zwei Mal am Tag füttern sie oder einer ihrer 20 Helfer die Katzen mit Nassfutter, zwischendurch können sie vom Trockenfutter naschen. Drei kleine Katzen sind in so schlechtem Zustand angeliefert worden, dass sie im Quarantänezimmer gehalten werden.

Babys einen Monat alt

Einen Monat alt sind die drei Katzenbabys, die bei der Katzenhilfe zur Welt gekommen sind. „Die Mutter kam hochträchtig zu uns, ein weiteres Katzenbaby, das uns ganz winzig gebracht wurde, hat sie zu ihren drei eigenen angenommen, es sofort abgeschleckt und auch trinken lassen“, erklärte Sieglinde Cichon.

Zehn bis zwölf Wochen bleiben die Kleinen bei der Mama. Von der Mutter lernen sie, wie sie aus dem Napf fressen, das Katzenklo benutzen müssen, und dürfen fünf bis sechs Wochen bei ihr trinken. Die meisten Kosten entstehen der Katzenhilfe durch den Tierarzt. Kastrieren, chippen und entwurmen kostet bei jeder Katze rund 100 Euro.

Zwei Mal im Jahr bekommt die Katzenhilfe vom Deutschen Tierschutz eine Palette Futter, aber die ist schnell weg, weil die Katzenhilfe auch bestimmte Futterstellen beliefert. Mit Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Patenschaften für nicht vermittelbare Katzen und den Erträgen von Flohmärkten finanziert die Katzenhilfe das übrige Futter und die Arztkosten.

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