KAB besichtigt Biogasanlage in Stetten

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Bei der Besichtigung der Anlage in Stetten.
Bei der Besichtigung der Anlage in Stetten. (Foto: kab)
Schwäbische Zeitung

Die KAB-Gruppe Ehingen hat die Biogasanlage der Familie Hagmann in Stetten besichtigt. Sven Hagmann begrüßte die Teilnehmer auf dem St. Annahof und zeigte ihnen die Einrichtungen der gesamten Anlage.

Eine wichtige Grundbedingung für die Anlage sei die Belieferung von Mais, Grünroggen und Gras. Deshalb habe er entsprechend seines Bedarfs außer den eigenen Feldern noch Flächen hinzugepachtet. Hagmann beschrieb die Funktion der Anlage mit dem Beispiel eines Kuhmagens, der ebenfalls mehrere Fermenter hat. Der entstehende Gärungsprozess erzeugt das Gas, welches von einem Generator in Strom umgewandelt wird. Die dabei entstehende Abwärme wird von einigen Betrieben zum Holztrocknen verwendet. Die Teilnehmer waren erstaunt, dass niemand für Heizungszwecke an die Abwärme angeschlossen ist. Sven Hagmann verwies darauf, dass er sein eigenes Getreide nicht mit Chemikalien spritzt, nur beim Mais sei es anders. Er betonte damit, dass er verhältnismäßig umweltschonend arbeite.

Die 17 interessierten Teilnehmer stellten fest, dass Hagmann auf seinem Hof optimale räumliche Bedingungen hat, für die bereits sein Großvater mit dem Bau des Aussiedlerhofes in den 60er Jahren seine Weitsicht in der damaligen Zeit bewies.

Sein Vater Franz habe dann kurz vor der Jahrtausendwende mit der Idee einer Biogasanlage einen weiteren großen Schritt für die Struktur des Hofes verwirklicht.

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