Jahrgänger feiern ihr 70er-Fest

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Zum Gruppenfoto haben sich die Jahrgänger im Kirchhof versammelt.
Zum Gruppenfoto haben sich die Jahrgänger im Kirchhof versammelt. (Foto: jahrgänger)
Schwäbische Zeitung

Der Jahrgang 1948/49 hat am vergangenen Wochenende sein 70er-Fest gefeiert. Am Freitag starteten die Jahrgänger am Morgen bei herrlichem Sonnenaufgang, schönem Wetter und bester Stimmung zum eintägigen Ausflug. Die Fahrt führte in den Pfaffenwinkel mit seinen rund 168 Kirchen und Klöstern.

Das erste Ziel führte zur Wieskirche. Bei Kaffee und Butterbrezeln genoss die Gruppe den herrlichen Blick auf die Kirche. Ein kompetenter Kirchenführer brachte die Geschichte und die Entstehung der Kirche nahe. Sie gilt als ein Bauwerk des „vollendeten Rokoko im Einklang mit großer Theologie“. Seit 1983 gehört sie zum Unesco-Weltkulturerbe. In Oberammergau erfuhr die Gruppe in einer interessanten Stadtführung das Wichtigste über die Passionsspiele und deren Auswirkungen im Ort.

In Kloster Ettal besuchte man die berühmte Klosterkirche und den Klosterladen, in welchem so manche Flasche Klosterlikör seinen Besitzer wechselte. Am Plansee genoss man bei herrlichem Sonnenschein mit Kaffee und Kuchen die herrliche Aussicht auf See und Ammergauer Berge. Den Ausklang beschloss man in der Gaststätte Rose in Berg. Der Samstag begann mit einem Festgottesdienst in der St. Blasiuskirche, zelebriert von Prälat Franz Glaser. Der Gottesdienst wurde an der Orgel von Kirchenmusikdirektor Volker Linz, an der Trompete von Harald Häger und an der Harfe von seiner Tochter Angelika untermalt. Sie beeindruckte durch ihr gekonntes Spiel und Können und setzte im Gottesdienst einen besonderen Akzent. Den verstorbenen Jahrgängern der vergangenen zehn Jahren wurde mit einer Fürbitte und Kerzen gedacht.

Ehre mit Gebet

Nach dem Stehempfang im Kirchhof versammelte man sich zum Gruppenbild. Der verstorbenen Jahrgänger gedachte man auf dem Friedhof mit einem Gesteck und einem kurzen Gebet. Am Nachmittag führte Franz Romer seine Jahrgänger gekonnt durch Ehingen.

So mancher war erstaunt über die positive Stadtentwicklung. In der Oberschaffnei, nun Bürgerhaus, konnten vor allem die auswärtigen Jahrgänger den gelungenen Umbau, die geschaffenen sozialen Einrichtungen und die tolle Aussicht vom obersten Stock über Ehingen besichtigen.

Mit einem Festabend, gutem Essen, Unterhaltung der Kabarettistengruppe, Bauchredner und interessanten Gesprächen klang das Fest im Gasthaus Wolfert aus.

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