In Altsteußlingen soll ein Feuerwehrhaus entstehen

Lesedauer: 5 Min
Die Feuerwehrleute mit den Gästen bei der Hauptversammlung.
Die Feuerwehrleute mit den Gästen bei der Hauptversammlung. (Foto: Feuerwehr)
Schwäbische Zeitung

Für die Feuerwehr Altsteußlingen-Briel und für die Kameraden der Tagschleife gab es 2019 insgesamt fünf Alarmierungen zu Einsätzen. Darunter waren zwei große Ölspuren und auf der Kreisstraße zwischen Briel und Grötzingen musste im Herbst ein Baum beseitigt werden.

Die Abteilungswehr hat auch darüber hinaus ein umfangreiches Pensum im vergangenen Jahr bewältigt. Elf Übungen haben stattgefunden, außerdem gab es sechs weitere Übungen zusammen mit den Kameraden aus den anderen Wehren der Ehinger Alb, teilte Kommandant Wolfgang Rechtsteiner bei der Hauptversammlung am vergangenen Samstag mit. Er freute sich über den sehr guten Übungsbesuch, der bei 79 Prozent lag.

Die Feuerwehr Altsteußlingen-Briel ist gut ausgebildet. Das zeigten die Berichte und Beförderungen bei der Hauptversammlung. Zu Gast waren der Kommandant der Gesamtwehr Oliver Burget und der Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes Ludwig Griener sowie Ortsvorsteher Josef Huber und drei weitere Ortschaftsräte.

Abteilungskommandant Wolfgang Rechtsteiner ging in seinem Bericht auf den aktuellen Stand der Umsetzung des Bedarfsplanes ein. Nach der öffentlichen Vorstellung der Entwürfe im November für die in Altsteußlingen vorgesehenen Baumaßnahmen habe er aus der eigenen Feuerwehrabteilung und auch aus der Altsteußlinger und Brieler Bevölkerung eine hunderprozentige Zustimmung erfahren, erklärte er.

Auch bei der Rede von Oliver Burget stand der Feuerwehr-Bedarfsplan im Mittelpunkt. Er betonte, dass der gesamte Ehinger Gemeinderat mit allen Fraktionen und auch die Stadtverwaltung mit den zuständigen Stellen geschlossen hinter den Plänen stehen. Diese sehen in Altsteußlingen den Abriss des Rathauses und dann den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses mit einem angrenzenden Feuerwehrhaus vor.

„Dass ihr nicht nur euren Feuerwehrdienst verrichtet, sondern noch viele andere Dienste, die mit euren eigentlichen Aufgaben nichts zu tun haben, ist mehr als lobenswert“, betonte Ortsvorsteher Josef Huber bei seinem Grußwort an die Feuerwehr. Zugleich sieht er den Neubau als Chance für die Feuerwehr und für den ganzen Ort, sich für die Zukunft neu aufzustellen.

Ordnungsamtsleiter Ludwig Griener bedankte sich im Namen der Stadt Ehingen für den Dienst an der Allgemeinheit. Zur Sicherung des Nachwuchses empfahl er, die Kinder zur Jugendfeuerwehr Alb zu schicken. Über die Beförderung vom Ober- zum Hauptfeuerwehrmann durften sich die beiden Kameraden Markus Deiß und Michael Rechtsteiner freuen.

Ferienprogramm als Premiere

In seinem Bericht blickte Schriftführer Markus Rieder auf einen Familienwandertag, eine Familienweihnachtsfeier, eine Nachtwanderung und im Juni einen Kameradschaftsausflug an den Bodensee zurück. Auch bei der Mitgestaltung des Dorflebens in Altsteußlingen war die Wehr aktiv: Das Stellen des Maibaumes, die Beteiligung beim Weihnachtszauber und die Sammlung für die Kriegsgräber wurden wieder übernommen. Neu war im vergangenen Jahr die Beteiligung beim Altsteußlinger Ferienprogramm, bei dem die mehr als 30 teilnehmenden Kinder viel Spaß hatten.

Einen zufriedenen Kassenbericht stellte Kassierer Michael Rechtsteiner vor. Die Kassenprüfer Markus Deiß und Manuel Schrode waren mit der Kassenführung ebenfalls zufrieden. Kleine Präsentkörbe erhielten die besten Übungsteilnehmer. Nur einmal gefehlt haben Rainer Gairing und Michael Schleker. Bei allen Übungen in Altsteußlingen waren Stefan Engler, Daniel Jähnke, Bernhard Oschwald und Werner Rechtsteiner anwesend.

Meist gelesen in der Umgebung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen