Helfen bringt Freude: Spenden bewirken Gutes in der Region

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 Auch der Ehinger Verein Wegive profitierte.
Auch der Ehinger Verein Wegive profitierte. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Zahlreiche Projekte hat die Schwäbische Zeitung mit der Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ 2018 unterstützt. Mehr als 526733,31 Euro haben die Leserinnen und Leser gespendet. Profitiert haben davon auch fünf Projekte aus der Region, die damit ihre wertvolle Arbeit vor Ort vorantreiben konnten, um Menschen in Not helfen zu können.

Seit 1987 engagiert sich Familie Zagst durch die Ecuador-Hilfe für die Einwohner von El Laurel, ein kleines Dorf in Ecuador. Der Verein hilft den Menschen dabei, sich selbst zu helfen, um später für sich und ihre Mitmenschen Verantwortung übernehmen und eine bessere Zukunft gestalten zu können.

Jungen Ghanaern in New Yakasi eine Zukunftsperspektive geben: Dieses Ziel verfolgt der Verein „Wegive“ seit fast fünf Jahren. Angefangen haben die heute rund 60 Mitglieder mit dem Graben von Brunnen in den kleinen Dörfern der Region - inzwischen sind sie dabei, ein Ausbildungszentrum zu bauen.

Für Bildung und Ausbildung von Frauen in Tansania setzen sich die Vinzentinerinnen des Klosters Untermarchtal schon seit Jahrzehnten ein. Auch die Gesundheitsvorsorge ist Teil des Engagements in dem afrikanischen Land. Deshalb wird mit den Spendengeldern, die die Ordensfrauen sammeln, in Mbinga ein Krankenhaus inklusive Aids-Station gebaut.

Linda Welker arbeitet bei der Caritas Ulm/Alb-Donau im Projekt „Netzwerk Bleiben mit Arbeit“: Ein Projekt, das seit März 2016 läuft und nach wie vor für die Geflüchteten der Region wichtig ist. „Unser Projekt hilft diesen Menschen, hier einen Job oder eine Ausbildung zu finden und es gibt nach wie vor großen Bedarf“, sagt sie.

Ein Haus, das Schutz geben soll, ein Lastwagen, in dem viele Menschen auf engsten Raum sind oder Szenen von der Flucht nach Deutschland: Das sind Motive, die traumatisierte geflüchtete Kinder und Jugendliche häufig bei Andreas Mattenschlager, Leiter der psychologischen Familien- und Lebensberatung bei der Caritas, malen. Er ist verantwortlich für die Therapie traumatisierter Flüchtlingskinder und unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge. Rund 70 Kinder pro Jahr finden dank der Mithilfe von Ämtern, Behörden, Schulen, aber auch beispielsweise Ärzten den Weg in die Ulmer Spielmannsgasse.

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