Haustiere zeigen Kunststücke beim Zirkus

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Es muss nicht immer Löwe sein. Ganz normale Haustiere begeisterten die Besucher beim Zirkus Relaxx.
Es muss nicht immer Löwe sein. Ganz normale Haustiere begeisterten die Besucher beim Zirkus Relaxx. (Foto: sz- Kö)
Schwäbische Zeitung
Barbara Körner

Ein Zirkuszelt steht seit einigen Tagen vor dem Möbelhaus Borst. Dort gibt es in den Ferien immer eine Attraktion für Kinder, zum zweiten Mal ist der Zirkus Relaxx auf dem Areal des Möbelhauses zur Unterhaltung der Kleinen in Ehingen zu Gast. Löwen, Elefanten und Tiger sucht man in diesem Zirkus vergebens, hier sorgen Hunde und Ziegen für die Unterhaltung der Kinder im Zirkusrund, und vor ihnen haben die Kinder, auch die Kleinen, keine Angst. Doch zuerst war mal Luftanhalten angesagt. Peter Andre zeigte waghalsige Balanceakte und jonglierte dabei noch mit Bällen in verschiedenen Größen und mit Reifen, die er teilweise mit dem Kopf auffing. Noch aufregender wurde es später, als André auf kippligem Untergrund auf einem hohen Podest mit Reifen jonglierte, als hätte er festen Boden unter den Füßen. Ein Regal auf eine Rolle zu stellen, um darauf zu balancieren, erforderte schon ungeheuerliche Geschicklichkeit. Der Höhepunkt waren jedoch einige hoch und quer aufeinander gestapelte Rollen und ein Brett drauf, nicht eben die stabilste Unterlage, doch Peter André schaffte es auch da zu balancieren. Zehn kleine schwarzweiße Wollknäule purzelten in die Manege, jeder der Hunde beherrschte ein anderes Kunststück, Purzelbaum, Handstand, durch einen Reifen springen, Seilspringen mit Frauchen, ein Überschlag in der Luft oder der Sprung über eine geschwungene Fahne, den Tieren machte die Dressur und der Beifall des Publikums sichtlich Spaß, und Leckerli als Belohnung gab es auch reichlich. Clown Tomate und seine Pepina versuchten sich an Andreas Gaballiers „ich sing ein Lied für dich“. Doch die gestrenge Zirkusdirektorin verbot das Singen in der Mange, jedes ihrer Worte drehten ihr die beiden Clowns im Mund um und versuchten, sie ein ums andere Mal auszutricksen. Die Kinder lachten sich schief über die Wortspielereien von Tomate und Pepina. Doch der von der Zirkusdirektorin angedrohte Gorilla erschreckte die beiden dann ordentlich, er sah ja auch zum Fürchten aus. Ziegen sind eigentlich störrisch, aber die im Zirkus Relaxx folgten ihren Dompteuren und den beiden Berner Senner Hunden aufs Wort, kletterten auf eine Stellage, fuhren zu viert Karussell, gingen Slalom um Stangen herum, sprangen auf den Rücken ihres Dompteurs und kletterten auf einem Gestell fast bis in die Zirkuskuppel. Schlangengleich bewegte sich Akrobatin Janine mit ihren Hula-Hopp Reifen, immer mehr wurden ihr von einem Statisten zugeworfen, bis zum Schluss zehn Reifen um ihren Körper kreisten.

Die Kinder waren hingerissen von diesem Zirkus, „Mama, gehen wir da morgen wieder hin“, fragte ein kleines Mädchen am Ausgang.

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