Handballer der TSG Ehingen reisen mit kleinem Kader nach Österreich

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Auf die TSG Ehingen (mit Ball Tim Biberacher) wartet im Vorarlberg eine schwierige Aufgabe.
Auf die TSG Ehingen (mit Ball Tim Biberacher) wartet im Vorarlberg eine schwierige Aufgabe. (Foto: Archiv: Manfred Scherwinski)
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Beim Aufeinandertreffen der TSG Ehingen mit dem HcB am Samstag ab 18 Uhr spielt der Faktor Nachbarschaft eine gewisse Rolle. Zwischen den beiden Teams in der Tabellenmitte liegt nur ein Sieg – der Abstand könnte demnach für die Tabellennachbarn geringer nicht sein. Zwischen den beiden Teams liegt zudem die Ländergrenze – im Nachbarland Österreich, genauer gesagt im Vorarlberg, kämpft die Mannschaft von Marko Gegic um die nächsten Punkte. „Vom Kader her sieht es nicht so rosig aus, aber der Gegner ist machbar“, gibt sich Gegic optimistisch.

Spieler der „Zweiten“ helfen aus

Für das Auswärtsspiel musste sich der Trainer, was die Zusammenstellung des Teams anbelangt, einige Gedanken machen. Gleich drei Schlüsselspieler werden die Reise nicht mit antreten: Johannes Prang befindet sich im Auslandssemester und taucht demnach für längere Zeit nicht im Kader auf, Routinier Philipp Drenovak fehlt am Wochenende aus privaten, Alexander Schermann aus beruflichen Gründen. Hilfe kommt aus der zweiten Mannschaft, unter anderem in Person von Luka Gegic. „Er wird zwischen den Außen hin und her wechseln und insgesamt mehr spielen“, sagt der Trainer. Glücklicherweise ist die zweite Mannschaft der TSG spielfrei, sie tritt erst wieder am Samstag, 1. Februar, an, dann zuhause in der Längenfeldhalle gegen RW Laupheim III, Beginn ist um 16 Uhr.

„Ansonsten haben wir uns so vorbereitet, dass Tim Biberacher und Matthias Kley im Rückraum gefordert sein werden“, sagt Gegic. Darauf habe man hingearbeitet. Auch wisse man, dass der Gegner gleich in mehreren Bereichen stark ist. „Lauterach ist extrem heimstark, hat nur gegen Laupheim II zuhause verloren“, erklärt der Ehinger Coach. Zudem könne der Gegner mit einer soliden Abwehr aufwarten. „Wir sind ebenfalls in der Abwehr gefordert, im Angriff dagegen mache ich mir keine Sorgen, auch wenn Johannes Prang uns nicht zur Verfügung steht“, sagt er.

„Konkurrenten abschütteln“

Obwohl Lauterachs Ricardo Mager im Hinspiel mit neun Toren glänzte, sei weniger er allein gefährlich, als das Team im Ganzen. „Wir bekommen es mit einer eher kompakten Mannschaft zu tun“, sagt Gegic. Er rechnet damit, dass das Spiel schwieriger werden wird, als noch beim Aufeinandertreffen Ende September. Zwar sicherte sich die TSG mit 26:24 den Sieg, über weite Strecken verlief das Spiel jedoch äußerst eng. Dennoch haben sich die Ehinger vorgenommen, erneut als Sieger aus der Halle zu gehen: „Wir müssen die Chance nutzen, den direkten Konkurrenten abzuschütteln.“ Entsprechend wichtig sei auch der 25:21-Erfolg über Langenau in der Vorwoche gewesen.

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