Gutes Ergebnis: Kreis verkauft viel Holz

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Jede Menge Holz konnte der Alb-Donau-Kreis an den Lagerplätzen in Ehingen und Langenau verkaufen.
Jede Menge Holz konnte der Alb-Donau-Kreis an den Lagerplätzen in Ehingen und Langenau verkaufen. (Foto: adk)
Schwäbische Zeitung

Ein äußerst gutes Ergebnis erzielte die 31. Laub- und Nadelholz-Submission, die am 7. März im Alb-Donau-Kreis stattfand. Organisiert wurde sie vom Fachdienst Forst, Naturschutz im Landratsamt. Die auf den zwei Holzlagerplätzen bei Ehingen und Langenau zum Verkauf angebotene Menge von 2700 Festmetern (Fm) lag weit über dem Vorjahresniveau von 1722 Fm.

Im Angebot waren 18 Baumarten. Mit 86 Prozent dominierte wie in den Vorjahren die Eiche. Unter den weiteren Laubbaumarten wurden neben Esche, Berg- und Spitzahorn, Linde, Kirsche und Roteiche auch Kleinmengen von Mehlbeere, Elsbeere, Nuss, Birke und Platane präsentiert. Zudem standen rund 50 Festmeter Nadelholz zum Verkauf (Lärche und Douglasie). Das Holz stammt aus den Wäldern des Alb-Donau-Kreises, des Landkreises Heidenheim sowie aus dem Stadtkreis Ulm.

Der Gesamtumsatz betrug rund 878.000 Euro. Insgesamt wurden von 33 Firmen 4.849 Gebote auf 1.454 Verkaufseinheiten (Lose) abgegeben; im Schnitt 3,3 Gebote pro Los.

An der Submission beteiligten sich nicht nur regionale Bieter, sondern auch solche aus ganz Deutschland, Frankreich und Österreich. Das Spektrum der Bieter reicht vom Schreinereibetrieb, über Säge- und Furnierwerke bis hin zu Spezialisten, wie Fassherstellern und Instrumentenbauern.

Der Durchschnittserlös über alle Hölzer liegt mit 352 Euro/Fm exakt auf dem Vorjahresniveau. Das aus Verkäufersicht gute Ergebnis ist hauptsächlich auf die nach wie vor große Nachfrage nach Eiche in allen Qualitätsstufen zurückzuführen.

„Braut“ ist Bergahorn

Den Baum mit dem höchsten Preis bei einer Submission nennt man die „Braut“. In diesem Jahr war dies ein Riegelahorn. Die „Riegelung“ kommt durch einen wellenförmigen Verlauf der Holzfasern zustande, welcher als Querstreifung im längsgeschnittenen Holz sichtbar wird. Das Holz wird vorwiegend in der hochwertigen Furnier- und Möbelindustrie sowie, wegen seiner hervorragenden Klangeigenschaften im Musikinstrumentenbau verwendet. Der Stamm mit einem Volumen von 0,85 Fm erlöste den stolzen Preis von 5219 Euro, was dem Festmeterpreis von 6.40 Euro entspricht.

Bei einer Submission werden vor allem wertvolle Einzelstämme zum Verkauf angeboten. Die Stämme liegen für einige Wochen an zentralen Submissionsplätzen aus, wo sie die Interessenten begutachten können. Die Abgabe der Angebote erfolgt in schriftlicher Form. Den Zuschlag erhält jeweils der Höchstbietende. Ein Festmeter ist das Raummaß für Holz und entspricht einem Kubikmeter Holz.

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