Grundschüler basteln ihre Idee vom Bühnenbild

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Barbara Körner

Das Landestheater Tübingen hat mit dem Märchen „Die kluge Bauerntochter“, einer Geschichte für Kinder, in der Ehinger Lindenhalle am Donnerstag für die dritten und vierten Klassen der Grundschule Erbstetten-Frankenhofen und der Michel-Buck-Schule gespielt.

Weil die Kinder von der Alb mit dem Linienbus schon vor neun Uhr in Ehingen waren, hatte Rektorin Kathrin Brosch Benedicta Walser vom Kulturamt um eine Einführung in das Stück gebeten. Danach haben sich die Kinder an die Arbeit gemacht und ein Bühnenbild in Kleinformat gebastelt, so wie sie es sich für das Märchen vorstellen.

Tolle Burgen haben die Dritt- und Viertklässler von der Alb gebaut, ein Junge hat seiner Burg auch gleich mehrere Plumpsklos verpasst. Und immer stand die schöne und kluge Bauerntochter im Mittelpunkt. So verging die Wartezeit schnell, bis die kluge Bauerntochter Margarete in Gestalt von Stefanie Klimkait kam und ihr Gemüse auf dem Markt witzig und pfiffig verkaufte.

Im Verlauf des Stückes schlüpfte sie aber auch in alle anderen Rollen. Nachdem der Bauer, Margaretes Vater, einen goldenen Mörser auf einem Acker fand, den er sich zusätzlich zu seinem kargen Boden vom König erbeten hatte, aus Dankbarkeit zum König brachte, wurde er eingesperrt, weil er den Stößel nicht hatte. Die kluge Margarete konnte mit der Lösung eines Rätsels die Freiheit ihres Vaters erreichen. Der König erkannte, dass dies die kluge Frau ist, nach der er schon so lange sucht. Doch es entwickelten sich Probleme, Margarete musste das Schloss verlassen und darf nur mitnehmen, was ihr dort am liebsten ist. Sie versetzte den König in einen Tiefschlaf und nahm ihn mit in ihre armselige Bauernhütte, eine märchenhafte Hochzeit war das Happy End.

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