Gastro-Mobil macht gastfreundliche Berufe schmackhaft

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Norbert Zimmermann (l.) und Maximilian Planck (4.v.l.) informierten Michel-Buck-Schüler über Berufe im Gastgewerbe.
Norbert Zimmermann (l.) und Maximilian Planck (4.v.l.) informierten Michel-Buck-Schüler über Berufe im Gastgewerbe. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

Um Schülern Einblick in die Ausbildungsmöglichkeiten des Gastgewerbes zu gewähren, hat der Hotel- und Gaststättenverband in Baden-Württemberg einen Omnibus mit dem dafür nötigen Informationsmaterial ausgestattet. Am Mittwochvormittag hatten Schüler der Michel-Buck-Schule Gelegenheit, sich im Gastro-Mobil über gastfreundliche Berufe kundig zu machen.

In Gruppen von je zehn Schülern eingeteilt machten sich die Siebt- und Achtklässler daran, unter Anleitung der Betreuer Martin Eberhardt und Maximilian Planck an einzelnen Stationen am und im Fahrzeug Einblick in die im Gastgewerbe anfallenden Tätigkeiten zu nehmen. Dabei galt es beispielsweise, einen Frühstückstisch richtig zu decken und Gewürze am Geruch zu erkennen. Spiele, Aktionen und Aufgaben rund um die Berufe in Gastronomie und Hotellerie vermittelten Eindrücke von den Berufen des Gewerbes.

Mit im Gastro-Mobil dabei war Norbert Zimmermann, der Inhaber des Landgasthofs und Hotels Rose in Berg, und stand für Auskünfte über die in seinem Haus angebotenen Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten bereit. Zimmermann beschäftigt Köche, Restaurant- und Hotelfachleute, Servicemitarbeiter und Leute, die für saubere und einladende Gästezimmer sorgen.

Als Gastfreunde für’s Leben bezeichnet der Hotel- und Gaststättenverband die in seinen sechs Berufssparten ausgebildeten jungen Menschen. Das sind Hotelfachleute, Restaurantfachleute, Köche, Fachleute für Systemgastronomie, Hotelfachleute und Fachkräfte im Gastgewerbe. Drei Jahre dauert die Berufsausbildung. Dabei ist die Vergütung für die geleistete Arbeit nicht schlecht. Ist man erst einmal im dritten Lehrjahr angelangt, bekommt man 950 Euro im Monat und hat dazu Essen und Trinken frei. Jeder, der sich ausbilden lässt, bekommt einen Mitarbeiter als Paten und persönlichen Ansprechpartner zur Seite gestellt. Unter Freunden arbeitet es sich viel leichter, auch wenn die Anwesenheitszeiten nicht sind wie anderswo. Aber wo dankbare Gäste sich mit einem Trinkgeld erkenntlich zeigen, macht der Dienst auch zu späterer Stunde noch viel Spaß.

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