Frischer Wind soll in Ehingens Nordwesten Lebensqualität verbessern

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Ursula von Helldorff (links) und Wolfgang Mesner moderierten den Gedankenaustausch der Arbeitsgruppe.
Ursula von Helldorff (links) und Wolfgang Mesner moderierten den Gedankenaustausch der Arbeitsgruppe. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

Zum zweiten Mal hat sich am Samstag die Arbeitsgruppe „Wenzelstein“ in der Lokalen Agenda Ehingen im Gruppenraum des evangelischen Gemeindezentrums getroffen. 20 Personen nahmen am Gedankenaustausch teil.

Für die Moderation der neuen Arbeitsgruppe hat Ursula von Helldorff Wolfgang Mesner, einen Experten für Professional Leadership aus Tübingen, engagiert. Die Gruppe hat die Quartiersentwicklung im Wohngebiet Wenzelstein im Blick. Ein erstes Treffen fand 23. Februar statt. Dabei wurden die Themengruppen Jugend, Verkehr und Bürgerräume gebildet. Diese sind vertreten durch Hanadin Slatina (Jugend), Roland Heilmann (Verkehr) sowie Mike und Hilal Walter (Bürgerräume). Am Samstag mit dabei waren drei Vertreter des Marianna-Bloching-Hauses ders Heggbacher Wohnverbunds, Theo Sidiropoulos und Ann-christin Schubert vom Jugend der Stadt, Harald Fallert-Hepp, Fachleiter der Ulmer Caritas für soziale Hilfen, Pfarrerin Margot Lenz und Kirchengemeinderätin Marlis Ratzinger von der evangelischen Kirche, Manuela Puseljic, Organisatorin des Projekts „Wir machen mit am Wenzelstein“, sowie einige Bewohner des Quartiers am Wenzelstein.

„Die Gruppe Bürgerräume läuft ganz gut“, stellte Wolfgang Mesner fest. Die Gruppe Jugend sei auf der Suche nach neuen Jugendräumen. Bis zu einer Verkehrsschau im Juni sei die Gruppe Verkehr gelähmt.

Einen Platz finden, wo sich die Jugend wohlfühlen kann, ist das Ziel der Gruppe Jugend. Dabei kämen Container oberhalb des Spielplatzes an der Geierstraße oder auf einer Wiese in der Nähe der Liebherrkreuzung ebenso in Frage wie die Nutzung von Räumen im katholischen Gemeindehaus von St. Michael und im evangelischen Gemeindehaus. Wolfgang Mesner empfahl eine pädagogische Steuerung durch Fachleute vom Jugendhaus und eine Besprechung mit den Verantwortlichen der Kirchen. Er riet dazu, über Alternativen und Verbesserungen zum Thema Mobilität nachzudenken.

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