Feuerwehr verabschiedet ihren ersten „Bufdi“

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Marc Brandl (Bildmitte) wurde im Kreis seiner Kollegen von Stadtbrandmeister Oliver Burget (Dritter von rechts) und Ordnungsamts
Marc Brandl (Bildmitte) wurde im Kreis seiner Kollegen von Stadtbrandmeister Oliver Burget (Dritter von rechts) und Ordnungsamtsleiter Ludwig Griener (rechts) als „Bufdi“ verabschiedet. (Foto: feuerwehr)
Schwäbische Zeitung

Der erste „Bundesfreiwillige“ (Bufdi) bei der Ehinger Feuerwehr hat jetzt nach einem Jahr in der Feuerwache seinen Dienst beendet. Marc Brandl sammelte in diesen zwölf Monaten viele Erfahrungen in der Feuerwehrtechnik und in der Verwaltung.

Die vor einem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln geschaffene Stelle für den Freiwilligendienst hat dem angehenden Studenten vom ersten Tag an zugesagt. Soziales Engagement und gesellschaftliche Teilhabe sind die wesentlichen Säulen der Dienststellen, die in vielen Bereichen angeboten werden. Als früheres Mitglied der Jugendfeuerwehr war für Marc Brandl die Stelle genau das Richtige. Interesse am Feuerwehrdienst und die Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung hatte er schon vorher gezeigt. Kontaktfreudigkeit und gute Umgangsformen wurden ebenso vorausgesetzt wie EDV-Kenntnisse, Motivation und Eigeninitiative. So wurde Marc Brandl bald zu einem anerkannten Teammitglied in der Ehinger Feuerwache. Aber auch seine wöchentlichen Dienststunden beim Ordnungsamt vermittelten ihm wichtige Einblicke und Erkenntnisse zur Gesamtorganisation des Feuerwehrwesens. „Ich war gern hier und habe viel dazugelernt“, sagt Marc Brandl, dessen Dienstzeit jetzt zu Ende geht. Bei einer kleinen Abschiedsfeier würdigten seine Kollegen und Vorgesetzten den Freiwilligendienst, das harmonische Miteinander und das Engagement des ausscheidenden „Bufdi“. Für das bevorstehende Studium in Neu-Ulm galten ihm die besten Wünsche. In Absprache mit dem Bundesamt konnte die Stelle wieder besetzt werden: Nach den Sommerferien wird ein 19-jähriger Schulabgänger aus Ehingen seinen Dienst in der Alamannenstraße antreten.

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