Fasnetsfiguren verkaufen sich im Marienheim gut

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Der Frauenbund verkaufte Ehinger Fasnetsfiguren.
Der Frauenbund verkaufte Ehinger Fasnetsfiguren. (Foto: Efinger)
Kurt Efinger

Großer Andrang hat am Samstag gleich zu Beginn des Adventsbasars des katholischen Frauenbunds Ehingen geherrscht. Eine Viertelstunde nach Beginn war im Saal des Marienheims das Beste weg, und die vorwiegend aus Frauen bestehende Kundschaft ließ sich zu Kaffee oder Tee mit Kuchen nieder.

Nicht gerade an Weihnachten erinnerten die vom Bastelkreis des Ehinger Frauenbunds beim wöchentlichen Treffen liebevoll und detailgenau gefertigten Fasnetsfiguren. Sie waren wie jedes Jahr der Renner des Geschäfts. Das billigste Teil war eine kleine Hexe um 20 Euro. Doppelt so viel kosteten große Hexe, Büttel, Dämon, Pfannamate, Matemusiker, und Spritzenmuck. Um 45 Euro waren Groggadäler und Kügele zu haben. Ein Krettaweib gab es für 50 Euro. Für ein solches in zweiteiliger Form waren 70 Euro fällig. Auch der die Hexen um Haupteslänge überragende teuflische Hexenmeister stand mit 60 Euro hoch im Angebot, dürfte aber kaum als Ergänzung des heimischen Weihnachtsdekorationssortiments gedacht sein.

Mehr auf die kommenden dreieinhalb Wochen abgestimmt waren Adventskränze zwischen 20 und 24 Euro. Günstiger waren kleine Gestecke von acht bis 15 Euro. Warme Socken lagen zu sechs bis zwölf Euro aus. An einem Tisch waren Weihnachtsplätzchen und Honig in kleinen Gläsern im Angebot.

Über den regen Zuspruch freuten sich besonders Frauenbundsvorsitzende Elisabeth Treß und ihre Stellvertreterin Andrea Holzer. Zusammen mit etlichen weiteren Frauen des rund 90 Mitglieder zählenden Frauenbundzweigvereins hatten sie die einladenden Verkaufsstände und die Kaffeetische im passend dekorierten Marienheim hergerichtet.

Das beim Adventsbasar der katholischen Frauen erlöste Geld wird verteilt auf Kinderheime, Schulen, sowie soziale Projekte im In- und Ausland. In Ehingen werden mit Spenden bedacht die ökumenische Hospizgruppe, das Kinderhospiz in Kirchbierlingen, die Kirchengemeinden St. Blasius und St. Michael, der Kinderschutzbund, und die Arzneibrücke Ehingen-Kinshasa.

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