Entscheidung gefallen: Fußballbezirk Donau weiter mit vier Kreisligen B

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Die Entscheidung ist gefallen: Im Fußballbezirk Donau wird auch in der Saison 2018/19 wie bisher in vier Kreisliga-B-Staffeln gespielt. Dies gab der Bezirksvorstand bekannt. Nachdem die Zahl der B-Ligisten gegenüber der zurückliegenden Saison aufgrund neuer Spielgemeinschaften, des Wechsels von zweiten Mannschaften aus dem aktiven Spielbetrieb in die Reserverunde oder in einen anderen Bezirks von 54 auf 48 schwand, war auch eine Lösung mit drei Kreisligen B mit jeweils 16 Vereinen im Gespräch.

Nach den beiden Staffeltagen – zunächst der Kreisligen A1 sowie B1 und B2 und wenige Tages später der Kreisligen A2 sowie B3 und B4 – sei die Entscheidung „in enger Kommunikation mit dem Verband“ gefallen, teilt der Bezirksvorsitzende Horst Braun mit. „Wir werden in der kommenden Saison mit vier Kreisliga-B-Staffeln spielen und jede Staffel mit zwölf Mannschaften“, so Braun. Die Abstimmung der B-Ligisten sei ausgeglichen (24:24) gewesen. Beide Staffeltage zusammengenommen, wobei sich beim Treffen der A1, B1/B2 in Untermarchtal eine Mehrheit der Vertreter der Kreisliga-B-Vereine für vier Ligen ausgesprochen hatte (die SZ berichtete), während am Montag bei der Zusammenkunft der Vereinsvertreter von A2/B3/B4 mehrheitlich für die Variante mit nur noch drei Ligen waren.

Der Bezirksvorstand löste nach Rücksprache mit dem Württembergischen Fußballverband (WFV) den Patt auf. „Somit sah der Verband (und auch wir selbst) keine dringende Notwendigkeit, eine Staffel aufzulösen“, teilt der Vorsitzende des Bezirks Donau mit, der auf den Paragraf 42, Punkt 14, der WFV-Spielordnung verweist. Paragraf 42 regelt die Spielklasseneinteilung und unter Punkt 14 heißt es unter anderem: „Die Neugründung bzw. Auflösung von Kreisligastaffeln A, B und C ist nur mit Zustimmung des Verbandsspielausschusses zulässig.“

Der Vorteil einer Lösung mit vier Staffeln – das machten die Bezirksverantwortlichen bei den Staffeltagen deutlich – liegt darin, dass ein geregelter Auf- und Abstieg gegeben sei, da wie bisher jeweils zwei B-Ligen einer Kreisliga A untergeordnet sind. Bei zwei A-Ligen und nur noch drei B-Ligen wäre es kniffliger gewesen. Zudem sind bei weiterhin vier B-Staffeln weniger Umgruppierungen von Vereinen erforderlich. Der Nachteil von der Lösung mit vier Kreisligen B ist, dass die Staffeln kleiner sind und die Vereine nur noch 22 Punktspiele haben werden – was die Winterpause verlängert. Noch mehr freie Wochenenden gibt es für die Reserven, da nicht alle B-Ligisten (allen voran die zweiten Mannschaften) eine Reserve stellen.

Die jetzt vom Vorstand beschlossene Lösung mit vier Kreisligen B gilt zunächst für die Saison 2018/19. Denn: „Für die Saison 2019/20 werden wir – wiederum im konstruktiven Gespräch mit den Verbandsgremien – innerhalb des nächsten halben Jahres für unseren Bezirk nach spielsystemtechnischen Alternativen und Anpassungen an mögliche Mannschaftszahlen suchen und festschreiben“, so Braun. Offen ließ der Bezirksvorsitzende in seiner Mitteilung die genaue Besetzung der Kreisligen B1 bis B4. „Die konkrete Einteilung der KLB-Staffeln folgt.“

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