Engagierte Bürger räumen auf, was Müllsünder wegschmeißen

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Mit Sammelwerkzeug und Müllsäcken haben sich viele an die Arbeit gemacht.
Mit Sammelwerkzeug und Müllsäcken haben sich viele an die Arbeit gemacht. (Foto: SZ- KÖrner)

Die Teilnehmer der Stadtputzete haben sich wieder einmal gewundert, was ihre Mitbürger alles so fallen und liegen lassen, selbst wenn ein Papierkorb direkt danebensteht.

Sogenannte Hotspots sind längstens bekannt, so hat sich die Jugend vom THW mit Norbert Weber die Umgebung des Gewässers und die Schmiech selbst vorgenommen. „Beim Sportplatz hinter der TG war es besonders schlimm, wir haben dort einen ganzen Sack mit Flaschen und Glasscherben gefüllt“, sagte Weber. Auch Einzelteile eines Schubkarrens fanden sich dort, die THWler haben ihn mit ihrem Werkzeug zusammengesetzt und benutzen ihn für den Transport der prall gefüllten Müllsäcke.

Auch um die Sitzgruppen auf den Wiesen an der Berkacher Straße sah es grausig aus, die eifrigen Müllsammler hatten dort viel zu tun. Ebenso Nick und Jonas, die mit Anglerhosen – gut von ihren Kameraden gesichert – direkt in der Schmiech nach Müll fischten.

Viel Dreck findet sich auch immer rund um die Gewerbeschule und an der Albstraße, hier war die Jugendkapelle mit Volker Frank im Einsatz und sammelte das auf, was liegengeblieben war. Insgesamt hatten sich rund 140 Teilnehmer, meist Jugendgruppen wie die Jugendfeuerwehr im Blauen Steinbruch, die Pfadfinder St. Georg, die Pfadfinder Royal Ranger, eine Schulklasse der Realschule, das DRK, die St.-Elisabeth-Stiftung mit Wohngruppe Noah und Bewohnern des Wohnheims, zum Müllsammeln aufgemacht.

Mit einem Vesper zur Stärkung belohnte die Stadt die fleißigen Sammler anschließend im Ehinger Bauhof.

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