Ein Steinkreis als Symbol von Werden und Wachsen

Lesedauer: 3 Min
Mit ihren Konfirmandinnen führte Pfarrerin Susanne Richter die Spirale vom Werden und Wachsen fort.
Mit ihren Konfirmandinnen führte Pfarrerin Susanne Richter die Spirale vom Werden und Wachsen fort. (Foto: Sz- kö)

„Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit“, hat die evangelische Gemeinde zu Beginn ihres Sommerfestes in der Stadtkirche gesungen. Extra für das Gemeindefest hatte sich ein Projektchor gebildet.

„Ich stehe, Gott, vor dir verbunden mit der Erde, die du liebst, ich stehe, Gott, vor dir, ausgestreckt zum Himmel, den du versprichst“, hieß es im liturgischen Gruß mit Bewegungen. Werden und Wachsen war das zentrale Thema des Festgottesdienstes, auch im Predigttext aus dem Markusevangelium zum Wachsen der Saat.

Gewachsen ist die evangelische Gemeinde im Laufe der Jahre. Als Ehingen vor mehr als 200 Jahren zu Württemberg kam und damit württembergische evangelische Landesbeamte nach Ehingen kamen, waren es nur eine Handvoll Christen, die die erste evangelische Gemeinde in Ehingen gründeten, heute gibt es zwei Pfarrbezirke. Wie diese Gemeinde im Laufe von fast 200 Jahren gewachsen ist, sollte auch mit der Steinspirale ausgedrückt werden, die die Gemeindemitglieder nach dem Gottesdienst legten. Harmonie, Herzlichkeit, Lob, Liebe, Zuhören, Wahrnehmen hatten einige auf ihre Steine geschrieben und damit die Eigenschaften benannt, die ihnen in einer christlichen Gemeinschaft wichtig sind. Nachdem offiziellen Teil bewirtete die griechische Gemeinde mit Gyros und Salaten zum Mittagessen, es gab aber auch rote Würste und später Kaffee und Kuchen. Wer Glück hatte, ergatterte einen schattigen Platz unter den Bäumen im Pfarrgarten. Ein riesiger Bücherflohmarkt war ein Eldorado für Leseratten.

Ein weiterer Höhepunkt war das Bouleturnier nach dem Mittagessen nach französischem Vorbild.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen