Ein Lastwagen voller Informationen

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Nützliches Wissen zu den Berufen gab es im Info-Truck.
Nützliches Wissen zu den Berufen gab es im Info-Truck. (Foto: SZ- kö)

Für Schüler der siebten, achten und neunten Klasse der Michel-Buck-Schule hat es im Info- Truck des Deutschen Arbeitgeberverbandes wertvolle Hilfen zur Berufswahl und Lehrstellensuche gegeben. Zwei Tage hielt der Truck mit Matthias Glauner und Andreas König an Bord auf dem Schulhof, klassenweise kamen die Schüler, um sich zu informieren.

„Zu jedem Beruf gibt es hier ein Minipraktikum“, erklärte Glauner. 126 Ausbildungsbetriebe mit aktuell 496 Lehrstellen gibt es im Umkreis von 50 Kilometern, erfuhren die Jungen und Mädchen. Dabei sind Berufe der Elektro- und Metallindustrie, im kaufmännischen sowie im IT-Bereich. Adressen, Ausbildungsleiter und Verdienstmöglichkeiten wurden ihnen ebenfalls genannt.

Praktische Arbeiten konnten die Lehrlinge von morgen ausprobieren, elektrische Schaltungen aufbauen, für vier Gewindestangen die passenden Muttern suchen und dann oben eine Platte aufsetzen, die im Lot stehen muss. An einem computergesteuerten CNC-Fräser konnten die Schüler unter Anleitung ein Werkstück selbst fertigen. An einem Aufzugsmodell lernten sie, wie eine intelligente IT Steuerung die Wartezeit für die Nutzer deutlich reduziert. Die „Electricity Bench“ zeigte ihnen, wie man ein Deckenlicht unabhängig von zwei Stellen aus- und anschalten kann. Für Unentschlossene gibt es einen Berufsscout, mit Selbsteinschätzung wird dabei herausgefundenen, wo die eigenen Stärken und Schwächen sind.

Auf zwei Etagen gab es anschauliche Experimentierstationen. Jugendliche lernten an Metall- und Elektroniktypischen Arbeitsplätzen technische Zusammenhänge kennen. In einer virtuellen Autofabrik sahen die Schüler, wie sie spielerisch und intuitiv an der Produktion eines Autos mitwirken können.

„Da sind Berufe an Bord, die nicht jeder kennt. Was muss euch ein Beruf bringen?“, fragte König die Jungen und Mädchen.

„Er muss Spaß machen, man muss gutes Geld verdienen, man muss gut in seiner Arbeit sein, damit sie leicht fällt und ich sie lange machen kann“ antworteten die Jungen. Die Mädchen hielten sich eher zurück. „Insgesamt ist aber die Resonanz bei den Mädchen auch gut. Wenn sie hier drin waren, gehen sie aufgeschlossener wieder heraus, weil sie verschiedene Sachen ausprobieren konnten“, sagte Glauner.

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