Ehingerin ist Deutschlands beste Metallblasinstrumentenmacherin

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Katharina Leutz freut sich gemeinsam mit Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm (l.) und Tobias Mehlich, Hauptgeschä
Katharina Leutz freut sich gemeinsam mit Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm (l.) und Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. (Foto: Handwerkskammer Ulm)
Schwäbische Zeitung

Junge Handwerker aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm haben einen Grund zur Freude: Drei von ihnen sind Bundessieger, also die besten Auszubildenden in Deutschland in diesem Jahrgang. „Profis leisten was“ – so nennt sich der Praktische Leistungswettbewerb (PLW) des deutschen Handwerks. Für ihre außerordentlichen Leistungen wurden Katharina Leutz, Metallblasinstrumentenmacherin aus Ehingen und Philip Kaiser, Zimmerer aus Rot an der Rot geehrt.

Katharina Leutz aus Ehingen hatte die Aufgabe, ein Tenorhornmundrohr mit Mundstückaufnahme zu fertigen. Philip Kaiser fertigte den Ausschnitt eines Daches als ungleich geneigtes Walmdach mit Aufschieblingen, aufgesetzter Spitzgaube und verkanteten Sparren. Neben ihnen wurde auch Martin Bader, Tischler aus Urspring, ausgezeichnet. Er belegte mit seinem Gesellenstück, einem Utensilienschränkchen mit mehreren Nutzungsebenen, den ersten Platz im Gestaltungswettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“.

Die Ehrung der Bundessieger fand nun in Berlin statt. Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm, freute sich mit den Gewinnern: „Unsere Junghandwerker wurden von ihren Ausbildungsbetrieben optimal vorbereitet und starten jetzt erfolgreich in die Zukunft für den Kunden.“

An den bundesweiten Ausscheidungswettbewerben beteiligen sich jährlich mehrere tausend Gesellinnen und Gesellen. Die Sieger auf Bundesebene werden durch die Bewertung ihrer Gesellenstücke oder Arbeitsproben ermittelt.

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