Ehinger Schüler packen bei Möbel Borst mit an

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Richtig angepackt haben Schüler der Längenfeldschule in der Gartenmöbel-Ausstellung. Beim Dekorieren war auch Kreativität gefrag
Richtig angepackt haben Schüler der Längenfeldschule in der Gartenmöbel-Ausstellung. Beim Dekorieren war auch Kreativität gefragt. (Foto: SZ- dtp)
Schwäbische Zeitung

Die Bildungspartnerschaft zwischen der Ehinger Längenfeldschule und Möbel Borst feiert bereits ihren fünften Jahrestag. Auch in diesen Tagen haben zehn Schüler in das Unternehmen hineingeschnuppert. Projekte zwischen Schule und Möbelhaus laufen das ganze Jahr über.

Zehn Schüler der Lerngruppe acht haben die vergangenen zwei Tage in dem Zelt mit den Gartenmöbeln vor dem Möbelhaus richtig angepackt: Sie haben Tische geschraubt und aufgestellt, Dekorationen angeordnet, Planen befestigt, Artikel aufgehängt. Am Mittwoch hat eine Gruppe von fünf Jungs im Zelt gewerkelt.

Beeindruckt vom Lager

„Das Tische Aufbauen und das Dekorieren hat mir am besten gefallen“, sagt Marvin. „Wir haben auch korrigiert, was die fünf Schüler der anderen Gruppe falsch gemacht haben – die Plakate waren schief“, erzählt Felix. „Ich habe Deko-Büsche aufgestellt – so, dass es natürlich aussieht und nicht mitten in den Weg“, erklärt Nico. „Die Mitarbeiter hier sind richtig freundlich“, sagt Martin. „Ich war im Lager“, erzählt Niklas. „Das ist riesig. Ich war beeindruckt, wie viel da drin ist.“

Jedes Jahr gibt es Projekte für die Schüler, erklärt Stefanie Kaufmann, die bei Möbel Borst für die Bildungspartnerschaften zuständig ist. „Es gibt Betriebsführungen, Praktika, Dekorationsprojekte, die Gestaltung von Kojen mit Streichen und Tapezieren.“

Beide Seiten würden von der Bildungspartnerschaft profitieren, sagt Hausleiter Andreas Coenen. „Die Schüler sollen das Unternehmen kennenlernen und wenn sie sich für eine Ausbildung entscheiden, wissen sie, was auf sie zukommt. Wir wissen dann, wer kommt und ob es ihm gefällt.“ Der eine oder andere bleibe durchaus im Unternehmen hängen: „Den Großteil unserer Auszubildenden bekommen wir aus den Bildungspartnerschaften heraus.“ Weil sich die Bildungspartnerschaft bewährt habe, stecke das Möbelhaus auch viel Engagement hinein, erklärt Coenen. „Mitarbeiter zu finden, ist nämlich nicht ganz einfach.“

„Uns ist wichtig, breit aufgestellt zu sein“, sagt Max Weber, Rektor der Längenfeldschule. Insgesamt habe die Schule fünf Bildungspartnerschaften, um verschiedene Bereiche abdecken zu können.

Den Schülern im Gartenmöbel-Zelt machte die Arbeit am Mittwoch auf jeden Fall richtig Spaß, das merkte man. „Das sind Techniker“, bemerkte ihr Lerngruppenleiter Timo Schiemann.

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