Ehinger Schüler ist großes Mathe-Talent

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Joscha Vowinckel (Mitte) freut sich mit seinem Vater Andreas und seiner Klassenlehrerin Johanna Ullrich auf das Regionalfinale.
Joscha Vowinckel (Mitte) freut sich mit seinem Vater Andreas und seiner Klassenlehrerin Johanna Ullrich auf das Regionalfinale. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

Wenn am 16. Juni in der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg das Regionalfinale des Pangea-Mathematikwettbewerbs stattfindet, ist der neunjährige Joscha Vowinckel aus der dritten Klasse der Schule im Alten Konvikt dabei. Er ist einer von 13 Drittklässlern aus Baden-Württemberg, die sich dafür qualifizierten.

In der Vorrunde hatten sich republikweit am 21. Februar 4440 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen drei bis zehn in die Zwischenrunde am 20. April vorgearbeitet. Zu den sechs Finalveranstaltungen wurden pro Region die ersten zehn Schüler jeder Klassenstufe eingeladen, In Berlin, Hannover, Köln, Frankfurt/M, Ludwigsburg und München stellen sich jeweils 80 Teilnehmer dem Finalwettbewerb. Joscha Vowinckel ist einer von ihnen. Mit seinem Vater Andreas, seiner Mutter Andrea und seinem kleinen Bruder Matti fährt er am Samstag, 16. Juni, in Ehingen so zeitig ab, dass er sich entspannt auf den um elf Uhr beginnenden Wettbewerb einstellen kann.

Alle Ergebnisse zusammen berechnet

Alle Ergebnisse der sechs Finalorte werden zusammen berechnet und am Nachmittag bei der jeweiligen Preisverleihung bekanntgegeben. Abschließend bekommen die Finalteilnehmer ihre Medaillen und Preise auf der Bühne verliehen. Zusätzlich erhalten sie Urkunden, T-Shirts und Sachpreise. Die zehn besten in ganz Deutschland werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Ein letzter schriftlicher Wettstreit unter den jeweiligen Klassenstufen entscheidet, wer die begehrten Gold-, Silber und Bronzemedaillen erhalten wird.

„Pangea-Wettbewerbe“ ist ein Verein mit Sitz in Wiesbaden. Zu seinem Leitungsgremium gehören namhafte Mahematikprofessoren verschiedener Universitäten. Sie machen sich Sorgen um die Angst vieler Kinder vor der Mathematik. Dabei gewinnt das Fach bei zunehmender Globalisierung eine immer größere Bedeutung. Pangea möchte Schüler zusammenbringen und für die Mathematik begeistern. Die Kinder teilen dabei ihre Erfahrungen mit und ihren Spaß an der Mathematik mit vielen anderen Kindern.

Knobeln bei den ersten beiden Runden

„Da musste man knobeln und dann rechnen“, sagt Joscha Vowinckel über die ersten beiden Runden. „In der Zwischenrunde habe ich neun von zehn Aufgaben richtig gelöst“, ist er mit dem bisherigen Ergebnis höchst zufrieden und hofft, dass ihm auch im Finale in Ludwigsburg Erfolg beschieden sei.

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