Ehinger Albvereinsgruppe ehrt langjährige Mitglieder

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Helmut Geiselhart (l.) und Ulrich Holtz (r.) ehrten zehn langjährige Wanderfreunde der Ehinger Albvereinsortsgruppe.
Helmut Geiselhart (l.) und Ulrich Holtz (r.) ehrten zehn langjährige Wanderfreunde der Ehinger Albvereinsortsgruppe. (Foto: SZ- kurt efinger)

Ähnlich wie traditionelle Gesangvereine plagt auch den Schwäbischen Albverein der Mangel an Nachwuchs. Dies zeigte sich am Freitag bei der Hauptversammlung der Ehinger Albvereinsortsgruppe im Gasthaus Schwanen.

„Richtig wandern kann man nur in der Gemeinschaft eines Wandervereins“, ist der Ehinger Ortsgruppensvorsitzende Ulrich Holtz überzeugt. Die Mitgliedschaft in Wandervereinen sei aber heute nicht mehr selbstverständlich, sagte er in Bezug auf das hohe Durchschnittsalter und die abnehmende Zahl der Mitglieder. Von einmal 120 000 Mitgliedern sei der Schwäbische Albverein heute auf 93 000 geschrumpft. 235 Mitglieder zählt die Ehinger Ortsgruppe zur Zeit nach eigener Angabe.

Die Arbeit der Mitglieder der Ehinger Albvereinsortsgruppe an der zugewachsenen Wacholderheide oberhalb der Reithalle hat sich gelohnt. Das Ziel der Wiederherstellung einer von seltenen Pflanzen und Blumen bewachsenen Heide mit Magerrasen ist erreicht. Im November wurde das gelungene Projekt mit einem Preis ausgezeichnet.

Der von der Ortsgruppe Ehingen betreute Wolfertturm ist am Ostermontag sowie von Mai bis September jeweils am ersten Sonntag im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Er bietet ein großräumiges Panorama der Stadt und ihrer Umgebung. Bei klarer Sicht zeigt sich die Gebirgssilhouette der Alpen. Von Sonntag, 30. August, bis Samstag. 5. September, bietet dieses Jahr eine Wanderwoche nach Kärnten Gelegenheit, das südlichste Bundesland Österreichs zu erkunden. Ulrich Holtz kündigte an, dass man bei den 2021 anstehenden Wahlen neue Leute für den Vorstand brauche.

Helmut Geiselhart, der Vorsitzende des Donau-Bussen-Gaus im Schwäbischen Albverein, zeichnete langjährige Wanderfreunde aus. Seit 60 Jahren ist Hermann Maier-Wörz nach eigener Aussage Mitglied, weil er im Alter von zwölf Jahren von seinem Vater angemeldet wurde. Zur Versammlung brachte er einen von zwei früheren Vorsitzenden mit Plaketten verzierten Wanderstock mit. Für 50 Jahre wurden Christa Hauler und Hildegard Schaupp geehrt, für 40 Jahre Anton Haid, für 25 Jahre Manfred Tries, Gertrud Späth und Anni Schäfer. Mit silbernen Vereinsehrennadeln würdigte der Albverein die Tätigkeit von Anne Freudenreich, Hildegard Müller und Hedwig Wieser beim Betreuungsdienst im Wanderheim Burg Derneck.

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