Ehingen ist bereit für die Aufholjagd

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 Ehingens Handballerinnen (hier Lea Przywara) müssen im Relegations-Rückspiel gegen Friedrichshafen-Fischbach einen Acht-Tore-Rü
Ehingens Handballerinnen (hier Lea Przywara) müssen im Relegations-Rückspiel gegen Friedrichshafen-Fischbach einen Acht-Tore-Rückstand wettmachen, um in die Bezirksliga aufzusteigen. (Foto: SZ- mas)

An die Aufholjagd wollen sich die Handballerinnen der TSG Ehingen am Sonntag, 14. April, 17.30 Uhr, in der heimischen Längenfeldhalle gegen die HSG Friedrichshafen-Fischbach machen. Im Relegations-Rückspiel um einen freien Platz in der Bezirksliga muss die TSG die 16:24-Niederlage vom Hinspiel wettmachen.

Die Voraussetzungen könnten besser sein, dennoch ist man beim Bezirksklasse-Zweiten zuversichtlich und traut sich zu, den Bezirksligisten vom Bodensee zu Hause deutlich zu schlagen. „Die Sache ist noch nicht entschieden. Friedrichshafen wird noch einiges tun müssen“, sagt Jürgen Prang, zusammen mit Heinz Binnig Trainer der TSG-Handballerinnen. Ihren Optimismus zieht das Ehinger Team zum einen aus der bisher makellosen Heimbilanz in dieser Saison – die TSG gewann alle Spiele zum Großteil deutlich – und zum anderen daraus, dass man, anders als in der Halle in Friedrichshafen, diesmal wieder zum Haftmittel Harz greifen darf, an das die Ehingerinnen gewöhnt sind.

Zudem weiß man bei der TSG nun, mit wem man es zu tun bekommt und was die HSG Friedrichshafen-Fischbach auszeichnet. Keine herausragenden Spielerinnen hat Ehingens Trainer Prang ausgemacht, sondern einen Gegner mit einer guten Mannschaftsleistung, mit einer guten Abwehr, schnellem Spiel nach vorn und sicher bei den Strafwürfen. Gleichwohl: Der Bezirksligist „ist keine Überflieger-Mannschaft und zu packen“.

Personell hat das Trainerduo Prang/Binnig keine Sorgen, „alle Spielerinnen sind fit und motiviert“, so Prang. In voller Stärke hofft man auf eine erfolgreiche Aufholjagd, doch sollte es unterm Strich nicht reichen zum Aufstieg, wäre das für die TSG kein Beinbruch. Nicht aufzusteigen sei „nicht so schlimm wie aus der Bezirksliga abzusteigen“, sagt Jürgen Prang. Den zweiten Platz in der Bezirksklasse ist dem Team ja nicht mehr zu nehmen und ein Erfolg in der Relegation wäre eine zusätzliche Belohnung für die gute Saisonleistung.

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