Drei Wünsche aus Dintenhofen

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Die CDU-Fraktion hört sich die Sorgen in Dintenhofen an.
Die CDU-Fraktion hört sich die Sorgen in Dintenhofen an. (Foto: SZ- götz)
Leiter Lokalredaktion Ehingen

Die CDU-Fraktion im Ehinger Gemeinderat hat am Mittwochabend Dintenhofen und Herbertshofen besucht. Dabei wurde deutlich, dass der Dorfplatz in Dintenhofen hinter dem HSV-Heim gepflastert werden muss. Zudem bräuchte die Neudorfer Straße in Herbertshofen einen Gehweg. Unstimmigkeiten kamen am Dintenhofener Hubertusweg auf.

Der Platz hinter dem HSV-Heim dient in Dintenhofen momentan als Parkplatz. Die Fläche ist nicht gepflastert. „Der Boden ist suboptimal. Das sollten wir ertüchtigen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ehinger Gemeinderat, Manuel Hagel. „Wir bräuchten hier zudem einen Lagerschupppen“, so Dintenhofens Ortsvorsteherin Renate Hänle. „Wir sehen es ein, dass hier gepflastert werden muss. Allerdings wird es wohl nicht möglich sein, die komplette Fläche zu pflastern“, sagte Ehingens Stadtbaumeister Andreas Erwerle, der wie OB Alexander Baumann der Einladung der CDU-Fraktion gefolgt ist. Für Manuel Hagel war es nochmal wichtig zu betonen, dass die Fläche „auch ein echter Dorfplatz werden soll“.

Nächster Halt bei der Besichtigung war die Neudorfer Straße in Herbertshofen. „Der Verkehr hat sich hier verfielfacht, die landwirtschaftlichen Geräte werden immer größer und immer mehr Rentner und Kinder sind hier unterwegs. Deswegen wünschen wir uns einen Gehweg“, erklärte die Ortsvorsteherin zusammen mit ihren Ortschaftsräten.

Stadtbaumeister Andreas Erwerle erklärte, dass hier bei einer kleinen Lösung nur ein schmaler Gehweg möglich wäre. „Alles andere würde eine große Baustelle bedeuten“, so Erwerle. Laut Hänle wäre eine kleine Lösung für die Ortschaft „völlig in Ordnung“. „Lieber einen schmalen Gehweg, als gar keinen“, sagte Hänle. Manuel Hagel schlug daraufhin vor, für den Haushalt 2019 dafür Mittel bei der Stadt anzumelden.

Letzte Station des kleinen Rundgangs war der Hubertusweg und in dessen Zuge der Tobelweg. „Der Weg muss hier gemacht werden, weil sich die Straße gesenkt hat. Zudem ist der Hang abgerutscht“, betonte Hänle. Im Zuge einer dortigen Baustelle wurden zudem Teile des Hubertuswegs vom Bauträger entfernt, „dann sind ein paar Kubik mitgekommen“, wie Stadtbaumeister Erwerle ausführte. Dass dies geprüft werden muss, darauf pochte Ehingens Oberbürgermeister Alexander Baumann, der in dieser Situation etwas verärgert war. Auch der Tobelweg ist marode – eine Sanierung soll hier geprüft werden. „Wir kommen nicht hier her, um alles zu versprechen. Aber wir werden die Dinge prüfen“, sagte Hagel abschließend.

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