Drei Künstlerinnen in einem Kunstkeller

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Monika Mörsch (links) und Heidi Moll stellen zusammen mit Heidi Degenhardt aus, die bei der Vernissage verhindert war.
Monika Mörsch (links) und Heidi Moll stellen zusammen mit Heidi Degenhardt aus, die bei der Vernissage verhindert war. (Foto: SZ- Elisabeth Sommer)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Weil der Kunstkeller unter der Gaststätte „S’Bäumle“ in Berg in diesem Jahr zehn Jahre besteht, werden ab sofort seine Öffnungszeiten erweitert. Das verkündete Heidi Moll bei der Vernissage der Gemeinschaftsausstellung, die sie zusammen mit Monika Mörsch aus Staig und Heidi Degenhardt aus Hayingen bis Mitte Februar unter dem Titel „Weißschwarzweiß“ gibt.

War bisher immer sonntags geöffnet, so kommt im kleinen Jubiläumsjahr nun auch der Samstag als Öffnungstag dazu. Stets von 14 bis 18 Uhr will Heidi Moll heuer Kunstinteressierten ein Ziel für ihre Schaulust bieten. Sie werde danach entscheiden, ob das die Ausnahme wegen des Jubiläums bleibt oder in den kommenden Jahren fortgeführt wird.

Zur Finissage am Sonntag, 17. Februar, mit Gesprächsmöglichkeit mit den Künstlerinnen wird dann auch Heidi Degenhardt anwesend sein, die am Sonntagvormittag wegen einer lange geplanten Reise verhindert war. Mit mehr als 60 Teilnehmern war die Vernissage recht gut besucht. Kleinformatige schwarzweiße Gemälde von Degenhardt empfangen den Besucher bereits am Eingang der Gaststätte und Schwarzweißes aus Ton, Porzellan und auf Papier ziert die Wände und den Inhalt einer Vitrine sowie eine Treppe tiefer, wo es auch einen Kittel kälter ist, die Ausstellung im Kunstkeller. Degenhardt studierte figürliche Keramik an der Freien Kunstakademie in Nürtingen. Galeristin und Künstlerkollegin Heidi Moll motivierte sie außerdem auch endlich einmal ihre Gemälde auszustellen.

Fragile Schwammgebilde

Heidi Degenhardt bringt hauchdünne Porzellanzylinder in die Ausstellung ein und fragile Schwammgebilde, deren Herstellung ein Geheimnis bleiben soll, um dem Betrachter Anlass zum Nachdenken zu geben, sagte Heidi Moll. Monika Mörsch arbeitet ebenfalls mit Keramik. Sie bringt dabei weißen und schwarzen Ton zum Einsatz und schmückt glasierte Dosen mit Blütennachbildungen. Heidi Moll als Gastgeberin bringt in diese Ausstellung „Weißschwarzweiß“ unter anderem bemalte Steine, gezeichnete Kinder und gemalte Uferlandschaften ein. Der Eintritt ist frei. Paul Mörsch aus Wangen sorgte mit seiner Klarinette für die niveauvolle und beschwingte musikalische Umrahmung der Vernissage.

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