Diese Bauten im Alb-Donau-Kreis sind beispielhaft

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Haus mit spitzem Dach
Beispielhaft: Die Aussegnungshalle in Berghülen hat die Jury überzeugt. (Foto: Harald Marka)
„Beispielhaftes Bauen Alb-Donau-Kreis und Ulm“ ist ein Auszeichnungsverfahren der Architektenkammer Baden-Württemberg und des Landratsamts. Start war zu Beginn der 80er-Jahre, heuer findet es bereits zum siebten Mal statt. Ziel ist es, Objekte zu finden, die beispielgebend für die Stadtgestaltung sind und Positives für das Wohlbefinden und das Zusammenleben von Menschen leisten. Die Arbeiten sollen Impulse für die Baukultur der Zukunft geben. „Gute Architektur schafft auch Lebensqualität und das über sehr lange Zeiträume“, sagt Schirmherr Landrat Heiner Scheffold. Bewertet werden die äußere Gestaltung, die innere Raumbildung, die Angemessenheit der Mittel und Materialien und die Einfügung in die Umgebung sowie die Zeitlosigkeit. Unter allen Gesichtspunkten mussten die Arbeiten überzeugen. Am 22. Januar 2020 werden die Bauherren und Architekten im Landratsamt mit Urkunden und Bronze-Plaketten gewürdigt. In Ausstellungen, einer Broschüre, im Internet und auch per App sollen die Bauwerke dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eine Wunschvorstellung von Landrat Heiner Scheffold ist es, dass im Alb-Donau-Kreis vielleicht einmal über Architektur regionale Identität geschaffen wird.

21 Bauwerke sind beim Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen Alb-Donau-Kreis und Ulm“ ausgezeichnet worden. Darunter auch eine Wohngebäude für Flüchtlinge und eine Leichenhalle.

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„Beispielhaftes Bauen Alb-Donau-Kreis und Ulm“ ist ein Auszeichnungsverfahren der Architektenkammer Baden-Württemberg und des Landratsamts. Start war zu Beginn der 80er-Jahre, heuer findet es bereits zum siebten Mal statt. Ziel ist es, Objekte zu finden, die beispielgebend für die Stadtgestaltung sind und Positives für das Wohlbefinden und das Zusammenleben von Menschen leisten. Die Arbeiten sollen Impulse für die Baukultur der Zukunft geben. „Gute Architektur schafft auch Lebensqualität und das über sehr lange Zeiträume“, sagt Schirmherr Landrat Heiner Scheffold. Bewertet werden die äußere Gestaltung, die innere Raumbildung, die Angemessenheit der Mittel und Materialien und die Einfügung in die Umgebung sowie die Zeitlosigkeit. Unter allen Gesichtspunkten mussten die Arbeiten überzeugen. Am 22. Januar 2020 werden die Bauherren und Architekten im Landratsamt mit Urkunden und Bronze-Plaketten gewürdigt. In Ausstellungen, einer Broschüre, im Internet und auch per App sollen die Bauwerke dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eine Wunschvorstellung von Landrat Heiner Scheffold ist es, dass im Alb-Donau-Kreis vielleicht einmal über Architektur regionale Identität geschaffen wird.
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