Diensthuber läuft für die TSG zum Sieg

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Josef Diensthuber (Mitte) gewinnt den Stadtlauf.
Josef Diensthuber (Mitte) gewinnt den Stadtlauf. (Foto: kö)
Barbara Körner

Eine Bildergalerie zum Ehinger Stadtlauf finden Sie im Internet auf der Seite schwäbische.de.

Ein großes Feld von 143 Läufern war zum 22. Ehinger Stadtlauf von Starter Armin Ege auf die Strecke geschickt worden. Vom Rathaus durch die Schwanengasse rund um den Groggensee zurück über den Tränkberg, das kniffligste Stück des Rennens, ging es.

Lange Zeit hatte Oliver Hoffmann von der TSG die Nase vorn, Josef Diensthuber lief dahinter, konnte aber letztendlich sich überlegen an die Spitze setzen, 33,54 Minuten seine Zeit. „Josef hat das Tempo verschärft“, sagte Hoffmann, der Dritter wurde. Diensthuber war auf der Brücke über die Schmiech ausgerutscht und kam mit blutigen Knien ins Ziel. „Ich hatte nicht gedacht, dass ich noch an Hoffmann ran komme“, sagte er. Zwischen die beiden hatte sich auf Platz zwei Silvan Rauscher von der LAV Stadtwerke Tübingen geschoben. Den vierten Platz belegte Fabian Löffler von der TSG.

Schnellste Frau war Susanne Hafner von der TG Viktoria Augsburg vor Stephanie Wunderle (SG Niederwangen). Sie hatte alles gegeben: „Ich war zwei Minuten schneller als letztes Jahr und wollte unter 40 Minuten bleiben, dass habe ich um zwei Sekunden verfehlt“, sagte Wunderle. Veronika Ulrich war ihr mit wenigen Sekunden Rückstand dicht auf den Fersen. „Ein sehr abwechslungsreicher Lauf bei idealen Temperaturen“, lobte die Siegerin. Sehr entspannt kam Veronika Ulrich ins Ziel. Den Jedermann-Lauf mit 4000 Metern hatte Esat Hussani von der TSG Münsingen gewonnen vor Mathias Schmid und Lukas Schmid, beste Frau war Angelika Benz vom SV Mergelstetten. In der zum Wettkampfbüro umfunktionierten Geschäftsstelle der Schwäbischen Zeitung sorgte das Organisations-Team für die Ergebnislisten, die sofort im Schaufenster der SZ ausgehängt wurden. Rund 60 Helfer, meist aus der TSG, unterstützten – wie jedes Jahr beim Stadtlauf – Organisator Peter Kotz an der Strecke, bei der Zeitmessung, bei der Bewirtung und im Büro.

Den Anfang des Stadtlaufes machten wie immer die Kinder unter zehn Jahren. „Füßchen hinter die weiße Linie“, kommandierte Starter Armin Ege, „Hände aus der Tasche“, ein Vater. Ein anderer rief „Einteilen“. Gabi Edel hatte Plakate für ihre Läufer gemalt. „Lukas, du bist der Beste“, hielt sie ihrem Sohn entgegen. Schnellster Junge war Jannik Loncar vor Noah Hilker, beide Ehingen, Dritter wurde Robin Schlosser aus Schwendi. Allen überreichte Bürgermeister Sebastian Wolf ihren Pokal, von der TSG gab es ein kleines Geschenk. Bei den Mädchen erreichte Sophie Leinberger von der TSG Ehingen einen guten vierten Platz. Bei den Kinder JU 12 hatte Sprecher Peter Banderitsch in Lukas Tannheimer vom DAV Ulm sofort den überlegenen Sieger vermutet, der Junge trainiert für Biathlon. Lukas Bachhofer aus Ehingen belegte einen guten vierten Rang. Elisabeth Schulz von der TSG Ehingen wurde Dritte der Mädchen.

Julia Tannheimer vom DAV Ulm siegte überlegten bei der JU 14 vor Levi Newman von der TSG Ehingen. Leni Fiderer von der TSG Dettingen wurde Zweite bei den Mädchen. Ebenfalls viel schneller als die Jungen war Jessica Geywitz vom TSV Erbach bei der JU 16, ihre Zwillingsschwester Alexandra belegte bei den Mädchen den zweiten Platz, schnellster Junge war Manuel Braun vom TSV Berghülen vor Marius Kräutle (TSG Basketball). Insgesamt waren 48 Schüler und Jugendliche am Start.

Das größte Gewusel gab es wie immer beim Bambinilauf. 41 Kinder bis zu sechs Jahren waren angemeldet, die hinter der Startlinie aufgeregt hin und her trippelten. Mindestens genauso aufgeregt waren ihre Eltern, die versuchten ihren sportlichen Nachwuchs mit der Kamera festzuhalten. Die Bambini hatten nur eine kleine Runde zu laufen und waren beinah schneller im Ziel als ihre Eltern den Marktplatz überqueren konnten. Jedes Kind bekam im Ziel eine Siegermedaille umgehängt, eine Urkunde und das Stadtlauf T-Shirt übereicht, das die meisten stolz sofort anzogen.

Eine Bildergalerie zum Ehinger Stadtlauf finden Sie im Internet auf der Seite schwäbische.de.

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