Die Troglauer sorgen beim Kreismusikfest für beste Stimmung im Festzelt

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Friedrich Hog

Ein Feuerwerk der Heavy Volxmusic haben die sechs Musiker der Troglauer am Samstag beim Kreismusikfest in Kirchbierlingen abgebrannt. Von deutschen Schlagern bis zu internationalen Hits und ihren eigenen Liedern packten sie alles in ihren von der Volksmusik beeinflussten Rocksound. Damit sorgten die Musiker aus der Oberpfalz für allerbeste Stimmung im Festzelt, und holten ihre zahlreichen Fans für drei Stunden zum Mitfeiern auf die Bänke.

Das Jahr 2019 hatte am 15. Februar für die Troglauer mit dem Einstieg ihrer jüngsten CD „Friede Freude Volxmusic“ auf Platz 19 der deutschen Top 100 Album-Hitparade gut begonnen. Am Samstag standen sie vor ihrem Auftritt hinter der Bühne den Gewinnern von fünf Mal zwei Eintrittskarten bei der „Schwäbischen Zeitung“ für ein Meet and Greet zur Verfügung. Isabell Nägele aus Emerkingen, Gabi Schartmann-Blersch aus Untermarchtal, Stefanie Schmid aus Ehingen, Josef Blersch aus Weisel und Simone Geprägs aus Allmendingen konnten mit den Musikern auf Tuchfühlung aufnehmen. Josef Blersch meinte: „Ich kannte die Band schon, habe sie aber noch nie live erlebt. Gemeinsam mit meiner Frau und meiner Tochter bin ich hier, und freue mich auf den Auftritt.“

Reibungsloses Zusammenspiel

Dass die Formation professionell arbeitet, belegen nicht nur ihre 80 bis 100 Auftritte pro Jahr, sondern auch ihre Bühnenpräsenz, ihre Beherrschung der Instrumente, ihr reibungsloses Zusammenspiel, ihre Lichtershow und nicht zuletzt die Art, wie sie eine vierstellige Anzahl von Menschen für drei Stunden auf die Bänke holt. Kraftvoll traten sie an, Schlagzeug und E-Bass, elektrische Gitarre, akustische Gitarre, Akkordeon, Keyboard sowie die Baritonstimme von Thomas Wöhrl rissen die Fans der „Troglauer Buam“ von Anfang an mit.

Neben ihren eigenen Liedern spielten sie vornehmlich bekannte Titel der letzten rund 50 Jahre. Den Bogen spannten sie von „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ über Matthias Reim und Klaus Lage bis zu internationalen Hits, von Roy Black bis „Cordula Grün“. „Schwarze Natascha“ oder ihr eigener Hit „Haberfeldtreiber“ brachten die Stimmung zum Überkochen.

Ein Höhepunkt war auch ihr „Bobfahrerlied“, bei dem viele Fans auf dem Boden einen Bob bildeten und natürlich gut in die Kurven mitgingen. Bei „Dahoam is des was zählt“ wurde man an die bayerische Heimat der Band erinnert, die gerne gemeinsam mit PUR auftritt. „Tag am Meer“, ihre neue Single, durfte nicht fehlen, ebenso wie der YouTube-Erfolg „Rasenmäher“. Um 0.30 Uhr war die letzte Zugabe durch, eine halbe Stunde Pause gabs um 21 Uhr, macht netto drei Stunden Energie auf der Bühne mit viel Können und viel Freude für Publikum und Veranstalter.

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