In Schaiblishausen steht nun auch der Narrenbaum.
In Schaiblishausen steht nun auch der Narrenbaum. (Foto: SZ- EFINGER)

Als ein Zeichen, dass die Fasnet auch in Schaiblishausen ausgebrochen ist, steht am Rand eines der kleineren Teilorte der großen Kreisstadt Ehingen jetzt wieder ein Narrenbaum. Innerhalb von drei Minuten haben ihn die örtlichen Schandgrabenhupfer nach einer vorbildlich kurzen Rede ihres Zunftmeisters Thomas Münchow am Samstag auf dem Pausenhof der ehemaligen Schule errichtet.

27 Mitglieder zählt die Zunft der Narren von Schaiblishausen und Bockighofen. Irgendwo dazwischen zieht sich der Schandgraben, wo vor langer Zeit unsichtbare Wesen, vermutlich nachts, herumgehupft sein sollen, um den Einwohnern im Spiegel ihre Schanden vorzuhalten. Um sie milde zu stimmen und die Schand zu dimmen, ruft man ganz laut ihren Namen „Schandgrabahupfer“. Zu ihren Ehren steht jetzt eine Birke, dünn und krumm, am Rand des Dörfleins nicht weit vom Graben herum. „Schandgraben – Hupfer!“, lautet die Devise.

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