Der Literarische Salon schlägt Wellen

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Noëmi Lerch
Noëmi Lerch (Foto: Jano Felice Pajarola)
Schwäbische Zeitung

Manchmal träumt man sich aus dem Alltag auf eine einsame Insel, an deren Strand die Wellen langsam murmelnd auslaufen. Der Literarische Salon der Stadtbücherei Ehingen baut zwar keine Sandburgen, liest sich dafür durch die verschiedenen Bücher, die über das Leben auf Inseln erzählen. Wie idyllisch oder rau es dort zugeht, erfahren die Teilnehmer ab dem 27. Februar bis zum 31. Juli.

Die Termine beginnen in der Regel um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei und stehen alle auf der Internetseite der Bücherei, Handzettel liegen in der Bücherei, im Ehinger Buchladen und im Bürgerbüro aus.

Manchmal handeln die Geschichten von realen Inseln, beispielsweise in der Nordsee, oder von der inselgleichen Abgeschiedenheit, in die Menschen sich aufgrund der Umstände begeben. Schöne Bilder, malerische Kulissen und eine schwebende Atmosphäre wechseln sich mit Einsamkeit und heiterer Melancholie ab. Die Bandbreite ist laut Stadtbücherei so unglaublich vielfältig wie das Leben. Sie reicht von einem Soldaten, der im Schneesturm einen Schützenpanzer entführt, um zu seiner Geliebten zu kommen, bis hin zu einem schiffbrüchigen Ehepaar im Nordmeer. Ebenso umfasst sie kriminalistische Abenteuer auf einer schottischen Insel sowie Geschichten zu einer friedlichen Abgeschiedenheit von der Welt, die jäh zerstört wird.

Ein besonderer Höhepunkt wird am 27. März der Besuch der Autorin Noëmi Lerch sein, die ihr Buch mit dem schlichten Titel „Grit“ vorstellt. In dieser eindringlichen, poetischen Erzählung bringt uns Noëmi Lerch Grit und ihre Tochter Wanda näher, die in der Abgeschiedenheit der Berge auf einem kleinen Hof leben. Dieser Termin findet im Ehinger Buchladen um 20 Uhr statt, eine gemeinsame Veranstaltung. Der Kartenvorverkauf im Buchladen und der Stadtbücherei hat begonnen.

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