Dächinger Einwohner zeigen sich an der Ortschaftsratswahl interessiert

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Ortsvosteher Alfons Köhler informierte über die Wahl und die Möglichkeiten der Kandidatur.
Ortsvosteher Alfons Köhler informierte über die Wahl und die Möglichkeiten der Kandidatur. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

21 vorwiegend jüngere Bürger von Dächingen sind am Mittwoch der Einladung von Ortsvorsteher Alfons Köhler zur Information über die bevorstehende Wahl des Ortschaftsrats gefolgt. Themen waren die Aufgaben der achtköpfigen Bürgervertretung und die Erstellung von Kandidatenlisten.

Zur Wiederwahl bereit erklärt hatten sich vor kurzem bei einer Ortschaftsratssitzung außer Ortsvorsteher Alfons Köhler die bisherigen Ratsmitglieder Manfred Bausch, Friedrich Hirschmann und Franz Klöble. Ziel der gut besuchten Versammlung im Gemeinderaum des Rathauses war, weitere Mitbürger zur Kandidatur anzuregen und ihnen den Weg dazu aufzuzeigen.

In Dächingen ist das Interesse an den Belangen des öffentlichen Lebens erfahrungsgemäß groß. Das zeigte sich erst wieder im vergangenen Jahr bei der Beteiligung des Ehinger Albteilorts am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Auch Kandidaten für die Wahl des Ortschaftsrats mangelte es in der Vergangenheit nicht. Ortsvorsteher Alfons Köhler war es ein Anliegen, mögliche Kandidaten für die anstehende Wahl erst einmal über die Stellung eines Ortschaftsrats als Teil einer politischen Gemeinde aufzuklären. Aufgabe des Ortschaftsrates ist es, die örtliche Verwaltung zu beraten. Betreffen wichtige Angelegenheiten die Ortschaft, muss er dazu angehört werden. Zudem hat er ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen. Der Gemeinderat kann dem Ortschaftsrat durch die Hauptsatzung auch Angelegenheiten zur Entscheidung übertragen, wenn diese die Ortschaft betreffen. Ein Schwerpunkt liegt in der alljährlichen Erstellung einer Liste vordringender Anliegen für den städtischen Haushalt als Entscheidungshilfe für die Finanzverwaltung. Neu bei der diesjährigen Ortschaftsratswahl ist, so Alfons Köhler, dass bei acht Bürgervertretern bis zu 16 Kandidaten auf einer Liste benannt werden können. Waren es bisher mehr als acht, mussten zwei Listen aufgestellt und die Sitze entsprechend dem Stimmanteil jeder Liste vergeben werden. Dies begünstigte Kandidaten einer kleineren Zweitliste gegenüber einigen der ersten Liste, die mehr Stimmen verzeichneten. Die Möglichkeit, weitere Kandidatenlisten bis zum Abgabetermin am 28. März einzureichen, bleibt aber auch beim neuen Verfahren unbenommen.

An einer Kandidatur interessierte Mitbürger lud der Ortsvorsteher für kommenden Mittwoch, 20. März, auf 20 Uhr in den Landgasthof Krone zur Erstellung einer Liste ein. Wählbar sind in Dächingen Staatsangehörige eines Landes der europäischen Union, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit drei Monaten mit Hauptwohnsitz im Ort leben.

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