Corona: WFV appelliert an seine Vereine

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Schwäbische Zeitung

Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat auf die am Freitag getroffene Entscheidung des baden-württembergischen Kultusministeriums, Kindern und Jugendlichen unter bestimmten Voraussetzungen den Besuch von Schulen und Kindertagesstätten nicht mehr zu ermöglichen, rasch reagiert und rät den Vereinen in seinem Spielbetrieb zu folgenden Maßnahmen: In einer Pressemitteilung des Verbands heißt es, dass die Vereine prüfen sollen, ob es Spieler (bei Aktiven oder in der Jugend) in ihren Mannschaften gibt, die in den vergangenen 14 Tagen (seit 21. Februar) in einem vom Robert-Koch-Institut eingestuften Risikogebiet (beispielsweise Südtirol, Emilia-Romagna, Lombardei) zurückgekehrt sind. Man appelliere ans Verantwortungsbewusstsein der Vereine, diese Spieler – unabhängig von Symptomen – nicht einzusetzen, weder bei Spielen noch im Trainingsbetrieb, so der WFV. In einem solchen Fall könne man sich mit dem Gegner auf eine Spielverlegung verständigen; die Staffelleiter seien angewiesen, entsprechend zu verlegen. Selbstverständlich sei, so der Verband, dass im Fall eines Spielers mit diagnostizierter Corona-Infektion der Staffelleiter zu informieren ist, der das betreffende Spiel verlegt.

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