„Canto e Tromba“ vereint Gesang und Trompetenschall

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Volker Linz spielt beim Konzert eine Truhenorgel.
Volker Linz spielt beim Konzert eine Truhenorgel. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

Ein Konzert unter dem Titel „Canto e Tromba“ ist der Beitrag der Kirchenmusik zum Ehinger Musiksommer 2018. Am Sonntag, 17. Juni, 20 Uhr, ertönt in St. Blasius festliche Musik des Barock. Gesang, Trompetenschall und Orgelklang ergänzen sich zu einem eindrucksvollen Hörerlebnis.

Auf dem Programm stehen von Katarzyna Jagiello vorgetragene Sopranarien von Tommaso Albinoni, Georg Friedrich Händel und Alessandro Scarlatti, eine Suite von Händel, ein von Johann Sebastian Bach für Orgel umgeschriebenes Concerto Grosso von Antonio Vivaldi und von Bach eine Solo-Kantate für Sopran, Trompete und Orgel. Bei zwei Werken spielt Kirchenmusikdirektor Volker Linz an der großen Kirchenorgel, den Generalbass zu den Arien steuert er auf einer Truhenorgel bei. Mit Barock-Trompeten ohne Ventile verleihen Marc Lentz und Frank Zuckschwert der Veranstaltung im hohen und weiten Kirchenraum von St. Blasius den besonderen Glanz.

„Vien con nuova orribil guerra“ singt Katarzyna Jagiello aus der 1726 im Teatro Capranica in Rom uraufgeführten Oper „La Statira“ von Tommaso Albinoni. Der Kastrat Gaetano Valletta sang damals die Titelrolle. Eine gleichnamige Oper hatte Alessandro Scarlatti bereits 26 Jahre zuvor im 1690 neu eröffneten Teatro Tor di Nona herausgebracht. In Anspielung auf den neuen Papst Alexander VIII. soll Scarlatti die Handlung um den Sieg Alexanders des Großen über Persiens König Darius angelegt haben.

Neue klangliche Dimensionen hatte Johann Sebastian Bach im Sinn, als er Konzerte von Antonio Vivaldi für Orgel umschrieb. Eines davon wird Volker Linz am Sonntag vortragen. Den krönenden Abschluss des Abends bildet eine klangprächtige Bach’sche Solokantate für Sopran, Trompeten und Orgel.

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