Blutspender in Nasgenstadt geehrt

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Kurt Efinger

Maria Bailer in Nasgenstadt hat 75-mal Blut gespendet. Dafür wurde sie am Montag von Ortsvorsteherin Heike Heinrich mit der eichenlaubbekränzten Spendernadel in Gold ausgezeichnet. Ihre erste Ehrung für zehn Blutspenden nahm Heike Stützle entgegen.

Vier bei der Sitzung des Ortschaftsrats nicht anwesenden Blutspendern wird die Ehrung nachgereicht. Dies sind für 50 Spenden Paul Kinzelmann, für 25 Spenden Annika Benz und für je zehn Spenden Otto Mayer und Silvia Sommer.

Die Gestaltung einer zweiseitigen Schautafel mit einer informativen Darstellung des 1971 nach Ehingen eingemeindeten und einwohnerstärksten Ehinger Teilorts hat die Ortsverwaltung von Nasgenstadt bei einem Webedesignunternehmen in Auftrag gegeben. Am Montag stellte Ortsvorsteherin Heike Heinrich dem Ortschaftsrat den Entwurf dar.

„Herzlich willkommen in Nasgenstadt“ ist die Vorderseite überschrieben und zeigt neben einer Auflistung der Ortsgeschichte drei Luftaufnahmen von 1931, 1980 und 2018. Aus ihnen ist die Entwicklung vom kleinen Dorf zur markanten Stadtrandsiedlung abzulesen. Der untere Teil zeigt acht ortsbildprägende Gebäude und ein steinernes Denkmal.

“Nasgenstadt früher und heute“ illustriert die Rückseite mit einem Plan von 1881 und einer Karte der heutigen Besiedlung. Mit Ziffern gekennzeichnet sind darin die Lage des Kindergartens, des Einkaufszentrums von Möbel Borst und Edeka, der Posthalerkapelle, des ehemaligen Schulhauses, der Wendelinkapelle, des Rathauses, des Sportheims und der Kirche St. Peter und Paul. Die Legende mit den Bezeichnungen der Gebäude ist im Entwurf unten rechts angeordnet, soll aber in die Mitte versetzt werden. Im unteren Teil der Rückseite zeigen drei Übersichten aus früherer Zeit, eine Postkarte mit fünf Motiven und drei Fotos weitere Einblicke in die Dorfgeschichte.

Bei der Wahl der Hintergrundfarbe entschied sich der Ortschaftsrat für einen dunklen Ton. Ein Vergleich von zwei Alternativen ergab, dass ein heller Hintergrund die Bildmotive und Kartenübersichten nicht so gut zur Wirkung brächte. Für die fotografische Reproduktion der Bilder sprach Ortsvorsteherin Heike Heinrich dem Ortschaftsratsmitglied Thomas Wöckel Dank aus. Sie werde die Tafel jetzt in Auftrag geben, teilte sie mit. Gegenüber der Schule soll sie aufgestellt werden. Ein Bild, das die Ortsvorsteherin gerne in die Schautafel eingearbeitet hätte, musste mangels Zuordnungsmöglichkeit ausgeschlossen werden. Es zeigt ein längst abgebrochenes traditionelles Bauernhaus. Niemand weiß, wo es stand und wer darin wohnte. Möglicherweise können sich ältere Mitbürger an das abgetragene Anwesen erinnern.

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