Bewährter Wettbewerb auf neuem Platz

Lesedauer: 6 Min
 In einer Woche, am 31. August, wird das sechste Ehinger Streetballturnier ausgetragen, die Vorbereitungen näheren sich dem Ende
In einer Woche, am 31. August, wird das sechste Ehinger Streetballturnier ausgetragen, die Vorbereitungen näheren sich dem Ende. Angesichts der von der Stadt Ehingen sanierten und um drei Körbe erweiterten Anlage auf dem Volksfestplatz ist die Vorfreude bei den Organisatoren um Felix Pfeifer (links) und Konstantin Konstantinidis (rechts) groß. (Foto: SZ- Daniel Engel)
Daniel Engel

Das sechste Ehinger Streetballturnier geht am Samstag, 31.August, ab 11 Uhr auf der Anlage auf dem Ehinger Volksfestplatz los. Neu und größer wird die Anlage sein und das bedeutet auch, dass mehr Mannschaften am Turnier teilnehmen könnten. Die Anmeldung läuft noch.

Statt wie bisher drei Basketballkörbe stehen nun sechs Körbe auf dem frisch geteerten Platz. Die Anlage zu modernisieren und um einige Körbe zu erweitern, war schon seit drei Jahren im Gespräch. „Nun ist es so weit“, sagt Felix Pfeifer, der einer der Organisatoren des Turniers ist. Zusammen mit Konstantin Konstantinidis plant Pfeifer das Streetballturnier seit 2014 jedes Jahr neu. Dieses Jahr ist das Highlight die neue, von der Stadt aufgewertete Anlage, die vom Ehinger Bürgermeister Sebastian Wolf auch zum Turnier offiziell eröffnet werden soll.

Der Zuwachs an Körben bedeutet auch, dass mehr Mannschaften als in den vergangenen Jahren teilnehmen könnten. In den vergangenen Jahren gab es ein Maximum von 20 Teams. In diesem Jahr werden es vielleicht mehr werden. Pfeifer: „Wenn es genügend Anmeldungen gibt, kann man auch mit 24 Teams oder noch mehr rechnen.“ Bislang sind laut Felix Pfeifer knapp unter 20 Teams gemeldet – das Interesse am Ehinger Streetballturnier bleibt damit groß. Dabei suchen Mannschaften aus verschiedenen Regionen den Weg nach Ehingen. „Viele Mannschaften aus Ehingen und Umgebung sind mit dabei, aber auch aus Biberach, Ulm und Heroldstadt werden Mannschaften kommen“, berichtet Pfeifer, der als Basketballer der TSG Ehingen auch wieder selbst an dem Streetballturnier mitspielt.

DerTitelverteidiger aus Söflingen, der sich 2018 „Großes Kino“nannte, ist noch nicht angemeldet. Die Altersgrenze für die Teilnehmer am Turnier liegt bei 16 Jahren. „Es ist ein Turnier für Erwachsene“, betont Pfeifer. Eine U16-Mannschaft wurde zugelassen, da die Jugendlichen schon kurz vor ihrem 16. Geburtstag stehen.

Was ist eigentlich Streetball? Kurz erklärt: Es ist Basketball im Kleinformat, statt mit fünf Spielern wird zu dritt gespielt. Pfeifer: „Streetball ist die alte Schule von Basketball.“ Wie das Wort schon sagt, wird die Sportart auf der „Straße“ oder auf einem Hartplatz gespielt. Dabei wird nur auf einen Korb geworfen, das heißt, beide Mannschaften verteidigen denselben Korb und wollen denselben auch treffen.

Die Spielregeln beim Ehinger Turnier sind gleich wie im vergangenen Jahr nach Streetballart. Das heißt: Man spielt drei gegen drei auf einen Korb. Ein Team besteht aus maximal vier Spielern, es gibt also einen Auswechselspieler. Ein Spiel dauert so lange, bis ein Team elf Punkte bei mindestens zwei Punkten Unterschied hat. Pro Korb gibt es innerhalb der Dreier-Linie einen Punkt, zwei Punkte erzielt man, wenn man von außerhalb der Drei-Meter-Linie trifft. Bei Ballgewinn oder Eroberung muss die nun angreifende Mannschaft zuerst raus aus dem Drei-Meter-Kreis, bevor sie dann wieder auf den Korb werfen darf. Es gibt keinen Schiedsrichter – das heißt, die Teams entscheiden selbst. Dabei gibt vor allem die Defense, also das Team, das verteidigt, Fouls an. Pfeifer betont: „Fairplay ist da ganz wichtig.“ Wenn ein Korb gelingt, gibt es Loserball, das heißt, dass die andere Mannschaft den Ball bekommt.

Besuch der Steeples

Das Rahmenprogramm beim Ehinger Streetballturnier ist fast gleich wie im vergangenen Jahr. Für Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut, auch Körbe werden für die Kinder aufgestellt. Für Musik sorgt „DJ Toast“ alias Marc Tobien. Essen und Trinken übernimmt wie im Vorjahr wieder das Gasthaus Wolfert. Für einen „Star-Auftritt“ sorgen wie schon bei der fünften Auflage des Turniers vor einem Jahr Zweitliga-Spieler der Steeples, die Autogramme geben und auch ein wenig in Aktion treten.

Nach dem Turnier gibt es trotz keiner Anmeldegebühr Sachpreise für alle Mannschaften, die von Sponsoren gespendet werden, darunter zum Beispiel Bälle, Sporttaschen und auch Medaillen. Allein der Preis für den ersten Platz ist ein Sachpreis im Wert von 80 Euro pro Spieler.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen