Begehrt: Knupfer stellt in Sparkasse aus

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Barbara Körner

Hans-Jürgen Knupfer gehört wohl zu den bedeutendsten Künstlern der Region, seiner Landschaftsmalereien im ganz eigenen Stil begegnet man in vielen öffentlichen Räumen und ist auch bei Privatsammlern sehr begehrt. Entsprechend war der Andrang bei der Vernissage der neuesten Ausstellung in der Sparkasse.

Dicht gedrängt standen Kunstfreunde in der Schalterhalle um die ausschließlich quadratischen in den Jahren nach seiner Pensionierung 2007 entstandenen Werke „Kunst im Quadrat“ anzuschauen. „Die sind alle wegen Ihnen gekommen, Herr Knupfer“, begrüßte Sparkassendirektor Klaus Höpner, der selbst ein Bild Knupfers in seinem Büro hat, den Künstler aus Munderkingen.

Bilder haben regionalen Bezug

Was den Maler auszeichnet, ist sein Bezug zur Region, seine Motive hat er sich selbst bei Wanderungen erschlossen. Der Bussen begegnet dem Betrachter der Ausstellung immer wieder, ein Motiv heißt nur ganz schlicht „Unsere Landschaft“, ein anderes „Dem Himmel so nah“. Vertraut sind die Motive dem Betrachter fast immer, mal meint man, Mundingen oder Granheim zu erkennen. „Knupfer, quadratisch, praktisch, gut“, sagte sein Freund und Kollege von der Realschule Munderkingen, Ludwig Walter, zu Knupfers Werken in Anlehnung an einen Werbespruch. Auch ohne diesen Werbespruch lief der Verkauf sofort in einem Maße an, von dem andere Maler nur träumen. Knupfer und seine Tochter Ines hatten zu tun, um die Käufer zu notieren und an die bereits verkauften Bilder einen roten Punkt anzubringen.

„Seit Mitte der 80er Jahre sind die Alblandschaften entstanden“, berichtete Walter bei der Einführung den Vernissagegästen, darunter auch Landrat Heinz Seiffert, Oberbürgermeister Alexander Baumann, Alt-OB Johann Krieger, später kam noch Munderkingens Bürgermeister Michael Lohner hinzu. Von der künstlerischen Auseinandersetzung mit Menschen und Stillleben, wie sie auch in der Ausstellung zu finden sind, berichtete Walter, von dominierenden Grundfarben rot, gelb und blau, von den feinen improvisierten Linien der Hügelketten, sprach er. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Volker Frank und seinem Saxophon-Quartett.

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