„Beer & Food“-Festival und verkaufsoffener Sonntag locken die Massen an

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War der Start in den verkaufsoffenen Sonntag noch eher verhalten, so haben doch die ersten Sonnenstrahlen, die den Nebel durchbrachen, Besucher in hellen Scharen in die Stadt oder die Einkaufszentren an der Peripherie gelockt.

Besonders „Beer & Food“ auf dem Sternplatz mit Burgern in allen Variationen, Kartoffelgerichten wie die Spiralkartoffel, Kartoffelwürste, Falafel, Spareribs, Spezialitäten aus Afrika oder vom Balkan oder ganz exklusiv Burger aus Fleisch vom japanischen Wagyu-Rind wie bei Patrick Hecht waren der Renner. Dazu bot René Gütner kräftige Weine mit hohem Alkoholgehalt aus Portugal an. Wenn es in der Hauptstraße zum Draußensitzen zu kalt war, auf dem Sternplatz saß man gemütlich zwischen den Verkaufsbuden, um die angebotenen Leckereien zu genießen und zu plaudern. Dazu gab es von Jazzmichl aus Blaubeuren Easy Jazz, Funk und Soul. Kinder sollten von Zauberern und Piraten bespaßt werden.

Karos liegen im Trend

Für Herren ist der verkaufsoffene Sonntag immer eine gute Gelegenheit, sich für die neue Saison einzukleiden, da haben sie Zeit und wurden bei Kurt Hofmann aufmerksam bedient. Besonders schick sind im Herbst und Winter auch für Männer Karos. „Es gibt jetzt Split suits, das sind karierte Anzüge, deren Sakko und Hose man einzeln zu Uni-Teilen tragen kann, natürlich aber auch zusammen“, erklärte Hofmann. Lederjacken waren ein anderes wichtiges Thema am Sonntag. In sattem Kastanienbraun oder Mokka sahen sie besonders flott aus.

In bunten Herbstfarben stachen die Äpfel von Obstbauer Otto Fürst aus Hundersingen ins Auge, wie gemalt lagen sie in ihren Körben. Trotzdem bezeichnete der Obstbau das Apfeljahr als sehr mäßig. „Es war tageweise zu kalt während der Blüte, da sind die Bienen nicht jeden Tag geflogen.“ Die Äpfel unserer Region hätten ein Drittel mehr Vitamine als die aus Südtirol, meinte Fürst.

Ein Imker klärt auf

Gegenüber hatte Imker Karl Huber einen Stand mit Bienenerzeugnissen vom Honig bis zum Wachs. Er bestätigte, dass es ein paar kalte Tage im Frühjahr gegeben hat, an denen keine Bienen geflogen seien. Die Honigbiene brauche mindestens 14 Grad, um auszuschwärmen. „Dass es wenig Obst gibt, kann man nicht auf die Bienen zurückführen. Wir hatten letztes Jahr eine Obstschwemme, danach tragen die Bäume oft weniger, um sich zu regenerieren“, sagte Huber.

Extra für den verkaufsoffenen Sonntag hatte Julian Dicknöther die ganze Kollektion der Porschebrillen im Angebot: 250 Sonnenbrillen und Gestelle für optische Brillen. „Das ist nur diese Woche so, sonst haben wir nur die absoluten Neuheiten von Porsche da“, erklärte der Optikermeister.

“Der Doppelsteg ist erneut sehr beliebt, und bei Sonnenbrillen ein leicht verspiegeltes Glas. Die Pilotenbrille von vor 40 Jahren wird heute wieder stark nachgefragt. Man kann die Gläser auswechseln“, sagte Dicknöther, während er einer Kundin die Brille aufprobierte. Viel Carbon oder Titan macht die Brillen federleicht. Neue Kugelgelenke an den Bügeln geben ihnen Stabilität, es verformt sich nichts mehr.

Seit einem halben Jahr führt Andreas Steiner das Fahrradgeschäft an der B 465, Ecke Ochsenberg. „E-Bikes waren der Renner und haben 80 bis 90 Prozent vom Verkauf ausgemacht. Sie wurden von allen Altersklassen 20 bis 85 nachgefragt“, sagte Steiner. Zum verkaufsoffenen Sonntag gab es bei ihm ein Sonderangebot. Ein E-Cross-Rad kostete anstatt knapp 2000 Euro 1599 Euro.

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