Aus 198 Lehrlingen werden Gesellen

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198 Lehrlinge aus der Region sind nun Gesellen und Facharbeiter.
198 Lehrlinge aus der Region sind nun Gesellen und Facharbeiter. (Foto: SZ- KÖrner)
Barbara Körner

198 junge Männer und Frauen, Lehrlinge aus den Berufsgruppen Elektro, Metall, Feinwerkmechanik und Friseur, Kfz-Mechanik, Anlagenmechanik, Bäckereifachverkauf und Zimmerer haben ihre Gesellenprüfung abgelegt und bestanden. Der beste von ihnen, Kfz-Mechatroniker Lukas Freyberger, darf ein halbes Jahr kostenfrei ein Auto der Handwerkskammer fahren. „Kraft meines Amtes als Kreishandwerksmeister spreche ich Sie frei von den Verpflichtungen und Bindungen an ihre Ausbildungszeit und erhebe Sie in den Stand von Gesellen und Facharbeiter in Ihrem Handwerksberuf. Sie haben nun das Ticket für Ihre berufliche Laufbahn in der Tasche. Mit dem Gesellenbrief stehen Ihnen alle Wege offen“, sagte Kreishandwerksmeister Max Semler zu den frischgebackenen Gesellen.

Von der niedrigen Arbeitslosenzahl sprach er ebenso wie über den Fachkräftemangel und den damit verbundenen Herausforderungen für das Handwerk.

Handwerker nicht durch Computer ersetzbar

„Kein Handwerker kann durch einen Computer oder Roboter ersetzt werden. Wir brauchen Leute mit schlauem Köpfchen und handwerklichem Geschick“, betonte Semler.

In der Feierstunde geehrt wurden auch die Kammer- und Landessieger der Junghandwerker. Aus 37 Berufen haben sich 150 Junghandwerker beworben. Aus der Region erfolgreich waren die zweiten Kammersieger Alexander Schmucker, der bei der Spenglerei Schuhmacher in Ehingen gelernt hat und Landmaschinen- und Baumaschinentechniker Max Suchant, dessen Ausbildung von Deufa in Erbach übernommen wurde.

Erste Kammersiegerin wurde Jennifer Senn, die beim Friseursalon Simone Amon in Munderkingen den Beruf der Friseurin gelernt hat.

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