Anhänger gerät auf Gegenfahrbahn: Zwei Schwerverletzte nach Kollision

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Die Deichsel des Anhängers hat sich durch den Motorraum bis in den Fahrgastbereich gebohrt.
Die Deichsel des Anhängers hat sich durch den Motorraum bis in den Fahrgastbereich gebohrt. (Foto: SZ- götz)
Leiter Lokalredaktion Ehingen

Ein schwerer und auch spektakulärer Verkehrsunfall hat sich am Donnerstagabend gegen 19 Uhr auf der Bundesstraße 311 zwischen Ehingen und der Hohen Warte ereignet. Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte soll sich ein Anhänger von einem Auto gelöst haben und auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Dort prallte der Hänger in ein entgegenkommendes Auto, in dem die beiden Insassen schwer verletzt wurden.

Aus Richtung Ehingen her kommend befuhr nach ersten Angaben der Einsatzkräfte ein weißer Renault am Donnerstagabend die B311 in Richtung Riedlingen. Von dort her kommend war ein Mann aus Ehingen mit seinem Auto samt Anhänger unterwegs. „Wir vermuten, dass sich der Anhänger während der Fahrt vom Auto gelöst hat und auf die Gegenfahrbahn geraten ist. Die Deichsel des Anhängers hat sich durch den Motorraum bis in den Fahrgastbereich gebohrt“, erklärte Daniel Jauer, Einsatzleiter der Ehinger Stützpunktwehr.

Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte sei ein Ehepaar aus Riedlingen in dem weißen Renault unterwegs gewesen. Beide wurden von den Rettungskräften schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Anhänger-Autos habe einen Schock erlitten, blieb aber laut den Einsatzkräften unverletzt.

Die B311 zwischen Ehingen und Stetten musste am Donnerstagabend für Stunden gesperrt werden, die Ehinger Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften am Unfallort.

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