ADK GmbH dankt den Pflegekräften

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Pflegekräfte übernehmen im Krankenhaus immer mehr Aufgaben.
Pflegekräfte übernehmen im Krankenhaus immer mehr Aufgaben. (Foto: ADK Gmbh)
Schwäbische Zeitung

Der internationale Aktionstag „Tag der Pflege“ wird in Deutschland seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet. Die britische Krankenschwester gilt bis heute als Pionierin der Krankenpflege. Den Tag der Pflege hat die Geschäftsführung der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales und ihrer Tochtergesellschaften auch in diesem Jahr dazu genutzt, der größten Berufsgruppe innerhalb der Unternehmensgruppe Danke zu sagen.

„Wir haben den Tag der Pflege unter das Motto Pflege mit Herz, Hirn und Hand gestellt. Denn genau das ist es: Die Verbindung aus Wissen, Zuwendung und Empathie im Umgang mit den Patienten und Bewohnern. Alle Pflegekräfte unseres Unternehmens erhielten daher von ihren Vorgesetzten einen Button mit diesem Spruch sowie ein Schokoherz überreicht“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Schneider.

Mehrere Pflegekräfte aus allen Bereichen des Unternehmens drücken mit kurzen Botschaften und ihrem Portraitbild aus, warum sie Pflegekraft geworden sind oder wofür sie stehen. Damit soll an allen Standorten des Unternehmens gut sichtbar auf die zahlenmäßig größte Berufsgruppe und ihr Engagement für alte und kranke Menschen hingewiesen werden und ihnen gleichzeitig für ihre Arbeit gedankt werden. Denn nach wie vor sei vielen Menschen nicht klar, dass die Pflegeberufe genauso wie Ärzte und Therapeuten zu den so genannten Heilberufen gehören. Diese schützt der Gesetzgeber besonders, weil sichergestellt werden soll, dass diese sensiblen Aufgaben von Personen übernommen werden, die dafür qualifiziert sind.

Die auch über das Intranet kommunizierten Plakataktion und die persönliche Überreichung von Button und Schokoherz soll die große Wertschätzung ausdrücken, die Pflegekräfte im Alltag oder auch in der Gesellschaft nicht immer im gewünschten Umfang spüren.

Außerhalb der ärztlichen Visiten werden viele Fragen an sie herangetragen, weil sich manche Patienten eher trauen, die „Schwester“ zu fragen. Wenn es um Schmerzen, Medikamente, Verbände und anderes geht, sind die Gesundheits- und Krankenpfleger das Gesicht des Alb-Donau Klinikums. Oft wird in der Öffentlichkeit vergessen, dass ein Arzt zwar operieren, Behandlungen machen oder Medikamente verordnen kann, dass aber gleichzeitig ohne die Pflegekräfte auf Station nicht viel laufen würde.

Im Pflegeheim und in der ambulanten Pflege haben sie zudem die verantwortungsvolle Aufgabe, um eigenverantwortlich zu pflegen.

In den Seniorenzentren sorgen sie mit dem Konzept der Hausgemeinschaften dafür, dass sich die Senioren zuhause fühlen können und im Alltag eingebunden sind. Bei der Pflege der Bewohner fördern sie die noch vorhandenen Ressourcen und tragen so zu einer aktivierenden Pflege bei. Dabei legen sie großen Wert darauf, jeden Bewohner als individuellen Menschen wahrzunehmen und seine Vorlieben und Abneigungen bei den Pflegehandlungen zu berücksichtigen. In enger Kooperation mit den Hausärzten werden behandlungspflegerische Maßnahmen abgestimmt und ausgeführt.

Durch ihre kompetente und ganzheitliche Pflege sorgen sie dafür, dass die alten Menschen wohl fühlen und ihren Lebensabend so verbringen können, wie sie es wollen. Entweder zu Hause oder in einem Seniorenzentrum.

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