25 Jahre Leidenschaft für das Handwerk

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Silvia Vogel von der Handwerkskammer überreicht Uwe Günter Naas den Silbernen Meisterbrief. Rechts im Bild ist Katrin Naas zu se
Silvia Vogel von der Handwerkskammer überreicht Uwe Günter Naas den Silbernen Meisterbrief. Rechts im Bild ist Katrin Naas zu sehen. (Foto: Handwerkskammer)
Schwäbische Zeitung

Der Meistertitel sichert die Qualität von Handwerkerleistungen und des deutschen Standards und sichert so die Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau. Seit einem Vierteljahrhundert übt Uwe Naas vom Ehinger Café Tiffany’s das Handwerk des Konditors nun schon aus.

Ihn treibt die Leidenschaft für das Handwerk an. „Diese Leidenschaft ist letztendlich der Grund, warum die Nachfrage im Handwerk immer weiter steigt und die Kunden dem Handwerk ihr Vertrauen schenken“, so Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Seine erste Ausbildung absolvierte Uwe Günter Naas als Koch, anschließend folgte seine Ausbildung zum Konditor in Kirchheim unter Teck mit erfolgreich abgeschlossener Gesellenprüfung 1988 bei der Handwerkskammer Stuttgart. 1993 erhielt er durch die Handwerkskammer Braunschweig seinen Meisterbrief, seit 1999 führt er mit seiner Frau Katrin, ebenfalls Konditormeisterin, das Tiffany’s Café in Ehingen.

Zwei Tonnen Schokolade im Jahr

„Jedes Jahr werden etwa zwei Tonnen Schokolade hergestellt“, sagt Naas, der als einer von 14 Betrieben in Deutschland nach eigenem Rezept patentierte Schokolade in Paris herstellt. „Jedes Stück ist ein Unikat. Wir legen großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit“, so Naas. Er beschäftigt derzeit rund 20 Mitarbeiter und bildet seit mehreren Jahren aus. Besonders gefragt sind im Tiffany’s neben Kuchen, Frühstück und Pralinen vor allem Torten für besondere Anlässe wie beispielsweise Hochzeiten.

In den vergangenen 25 Jahren hat sich viel verändert. Der Beruf Naas‘ unterliegt, wie alle handwerklichen Berufe, immer dem Wandel der Zeit und passt sich ihr an. Aus der Tradition heraus entsteht eine neue innovative und nachhaltige Zukunft. Diese bietet vielseitige Möglichkeiten, sie zu gestalten. „Wir brauchen Herzbluthandwerker, die anpacken wollen“, sagt Mehlich. „Die unfertige Welt will von jungen Leuten neu gestaltet und mit aufgebaut werden. Jubiläen wie der Silberne Meisterbrief und Menschen wie Uwe Naas zeigen, dass man sich selbst im Handwerk finden, verwirklichen und Karriere machen kann. Sie zeigen aber auch, wie grundlegend berufliche Ausbildung und Weiterbildung für eine gute Versorgung der Verbraucher in unserer Region sind.“

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