Zwei Millionen Euro kostet Kita-Erweiterung

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Der offizielle Spatenstich
Jetzt können die Arbeiten rund um die Erweiterung des Kindergartens Pusteblume in Blaubeuren beginnen: Der Spatenstich fand statt. (Foto: Scholz)
Redaktionsleiterin

Kinderbetreuung in Blaubeuren

Andrea Weber, die Leiterin für öffentliche Einrichtungen der Stadt Blaubeuren, stellte in der Gemeinderatssitzung jüngst auch den Stand der Kinderbetreuung in Blaubeuren anhand des Bedarfsplans vor.

Die Bestandsaufnahme sei zum 1. März dieses Jahres erfolgt, um zu schauen, was an Plätzen zur Verfügung stehe. Für Kindergartenkinder stehen insgesamt 461 Plätze zur Verfügung. 383 davon seien belegt. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 387 Plätze. Davon besuchen 18 Kinder in der Inklusion, drei Asylbewerberkinder und zwölf Kinder, die außerhalb des Stadtgebiets wohnhaft sind, die Blaubeurer Einrichtungen.

Im U3-Bereich stehen 94 Plätze zur Verfügung; 84 sind belegt. Das entspreche einer Belegungsquote von 89 Prozent. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, so Weber. Der Blick auf die kommenden drei Jahre zeige, dass die Kapazitäten „grundsätzlich ausreichen“. Dennoch gebe es Maßnahmen, um einen Mehrbedarf zu decken – so beispielsweise die Erweiterung des Kindergartens Pusteblume in Blaubeuren, jene Erweiterung der Kindergartenstätte Regenbogen in Pappelau sowie jener in Sonderbuch.

Zu den Maßnahmen zählt auch der beschlossene Bau einer Einrichtung in Seißen. Außerdem schaut die Stadt auf die Stärkung der Kindertagespflege und prüft verschiedene Modelle.

4,2 Millionen Euro werden jährlich von der Stadt und der Kirche in die Kindergartenbetreuung investiert.

„Der Bereich der Kinderbetreuung bleibt weiter dynamisch“, zog Weber ein Fazit. Bürgermeister Jörg Seibold dazu: „Die Kinderbetreuung ist uns lieb und teuer. Wir können aber nicht hellsehen, sondern nur prognostizieren. Das ist jetzt ein Modell.“

Lob gab es von den Fraktionen für den Bedarfsplan. Ursula Sigloch (SPD) zeigte sich über die fokussierte Arbeit Webers froh: „Man sieht, was an Kapazitäten da ist und wo man reagieren kann, um die bestmögliche Betreuung anzubieten“.

Zustimmung auch von Martin Vonier (Christdemokraten): Durch die Planung lasse sich auch erkennen, was sich in den vergangenen Jahren alles entwickelt habe. Wohlwollende Worte gab es auch seitens der Freien Wähler und der Grünen, so dass der Rat dem Bedarfsplan einstimmig seine Zustimmung erteilte.

Spatenstich für Einrichtung Pusteblume in Blaubeuren. Kinder studieren extra ein Ständchen ein. So sehen die Planungen aus.

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Kinderbetreuung in Blaubeuren

Andrea Weber, die Leiterin für öffentliche Einrichtungen der Stadt Blaubeuren, stellte in der Gemeinderatssitzung jüngst auch den Stand der Kinderbetreuung in Blaubeuren anhand des Bedarfsplans vor.

Die Bestandsaufnahme sei zum 1. März dieses Jahres erfolgt, um zu schauen, was an Plätzen zur Verfügung stehe. Für Kindergartenkinder stehen insgesamt 461 Plätze zur Verfügung. 383 davon seien belegt. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 387 Plätze. Davon besuchen 18 Kinder in der Inklusion, drei Asylbewerberkinder und zwölf Kinder, die außerhalb des Stadtgebiets wohnhaft sind, die Blaubeurer Einrichtungen.

Im U3-Bereich stehen 94 Plätze zur Verfügung; 84 sind belegt. Das entspreche einer Belegungsquote von 89 Prozent. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, so Weber. Der Blick auf die kommenden drei Jahre zeige, dass die Kapazitäten „grundsätzlich ausreichen“. Dennoch gebe es Maßnahmen, um einen Mehrbedarf zu decken – so beispielsweise die Erweiterung des Kindergartens Pusteblume in Blaubeuren, jene Erweiterung der Kindergartenstätte Regenbogen in Pappelau sowie jener in Sonderbuch.

Zu den Maßnahmen zählt auch der beschlossene Bau einer Einrichtung in Seißen. Außerdem schaut die Stadt auf die Stärkung der Kindertagespflege und prüft verschiedene Modelle.

4,2 Millionen Euro werden jährlich von der Stadt und der Kirche in die Kindergartenbetreuung investiert.

„Der Bereich der Kinderbetreuung bleibt weiter dynamisch“, zog Weber ein Fazit. Bürgermeister Jörg Seibold dazu: „Die Kinderbetreuung ist uns lieb und teuer. Wir können aber nicht hellsehen, sondern nur prognostizieren. Das ist jetzt ein Modell.“

Lob gab es von den Fraktionen für den Bedarfsplan. Ursula Sigloch (SPD) zeigte sich über die fokussierte Arbeit Webers froh: „Man sieht, was an Kapazitäten da ist und wo man reagieren kann, um die bestmögliche Betreuung anzubieten“.

Zustimmung auch von Martin Vonier (Christdemokraten): Durch die Planung lasse sich auch erkennen, was sich in den vergangenen Jahren alles entwickelt habe. Wohlwollende Worte gab es auch seitens der Freien Wähler und der Grünen, so dass der Rat dem Bedarfsplan einstimmig seine Zustimmung erteilte.

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