Weihnachtsmusik für Patienten in Blaubeuren

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 Sandra Schniederjan hat im Krankenhaus in Blaubeuren ein kleines Konzert gegeben.
Sandra Schniederjan hat im Krankenhaus in Blaubeuren ein kleines Konzert gegeben. (Foto: KKH)
Schwäbische Zeitung

Weihnachten im Krankenhaus – für die wenigstens Menschen ist dies eine schöne Vorstellung. Und doch gibt es Patientinnen und Patienten, die an Weihnachten noch im Krankenhaus liegen. Entweder, weil ihr Zustand eine Entlassung noch nicht ermöglicht oder weil sie auf Grund einer akuten Erkrankung, eines Unfalls oder einer Geburt kurzfristig über Weihnachten stationär aufgenommen werden müssen.

Nachdem das Besuchsverbot wegen der hohen Infektionszahlen in der Region auch über die Feiertage aufrechterhalten werden muss, fehlt vielen sicherlich an Weihnachten die Nähe zu ihren Angehörigen ganz besonders.

Auch aus diesem Grund ist es eine tolle Aktion, dass Sandra Schniederjan, eine Sängerin aus Erbach, am Vormittag von Heiligabend für die Patienten ein kleines Weihnachtskonzert gab. Die Sängerin ist vielen in der Region ein Begriff, weil sie unter anderem persönliche Ereignisse wie Hochzeiten oder runde Geburtstage musikalisch begleitet. Darüber hinaus hilft sie als Stimmpädagogin anderen Menschen, über den Gesang zu sich selbst und zu mehr Ruhe zu finden.

Beruhigende Wirkung der Musik

Gerade in diesen schwierigen Zeiten hat Musik eine besondere Wirkung auf die Menschen und für die Patientinnen und Patienten war das Konzert ein Zeichen, dass sie auch an diesen Tagen nicht vergessen werden. Über eine Lautsprecheranlage wurde der Gesang in die Patientenzimmer ausgestrahlt. Unter anderem sang die Sängerin die bekannten Weihnachtslieder „Leise rieselt der Schnee“, „Stille Nacht“ und „Have yourself a merry little christmas“.

Sie richtete auch viele nette Worte an die Patienten und erzählte die eine oder andere Geschichte zu den Liedern. Bei dem Lied „Halleluja“ gab es einen besonderen Gänsehautmoment. Und auch sonst war das Konzert trotz der besonderen Bedingungen sehr stimmungsvoll. Auf den gewohnten Applaus musste Schniederjan leider Corona-bedingt verzichten, der Dank der Patienten war ihr aber auch ohne die akustische Geste sicher.

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