Vierter Geburtenrekord in Folge im Blaubeurer Klinikum

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577 Kinder erblickten im Blaubeurer Alb-Donau Klinikum im vergangenen Jahr 2019 das Licht der Welt.
577 Kinder erblickten im Blaubeurer Alb-Donau Klinikum im vergangenen Jahr 2019 das Licht der Welt. (Foto: Archiv/dpa/Arno Burgi)
Schwäbische Zeitung

Jede Geburt ist etwas Einzigartiges. Für die Eltern ist dieser Moment ein Wunder. Das Kind, auf das sie sich neun Monate gefreut und vorbereitet haben, bekommt ein Gesicht. Doch auch für die Hebammen und Ärzte, die eine Geburt begleiten und leiten, verliert die Geburt auch mit zunehmender Routine und Erfahrung nichts von ihrem Zauber.

Auch deshalb ist es für das Alb-Donau Klinikum Blaubeuren eine schöne Nachricht, dass die Zahl der Geburten erneut gestiegen ist. 577 Babys wurden im vergangenen Jahr 2019 in Blaubeuren geboren – damit erreichte das Alb-Donau Klinikum Blaubeuren den vierten Geburtenrekord in Folge.

Dabei gab es deutlich mehr Jungen (rund 55 Prozent) als Mädchen (rund 45 Prozent). Die allermeisten Kinder wurden mit einem Gewicht zwischen 2500 und 4000 Gramm geboren – rund zehn Prozent waren schwerer.

Sieben von zehn Geburten fanden auf natürlichem Weg statt. In drei von zehn Fällen wurde das Kind mit einem Kaiserschnitt entbunden. Damit bewegt sich die Blaubeurer Klinik genau im Durchschnitt aller Kliniken aus Deutschland und Baden-Württemberg.

Die Entwicklung der Geburtshilfe in Blaubeuren in den vergangenen zehn Jahren sei laut Mitteilung „eine ununterbrochene Erfolgsgeschichte“. Die Geburtszahlen stiegen demnach seit dem Jahr 2010 (280 Geburten) kontinuierlich. In dieser Zeit habe sich die Zahl der Neugeborenen sogar mehr als verdoppelt. Umso bemerkenswerter sei es daher, dass selbst gegenüber dem ausgesprochen starken Jahr 2018 nochmal eine Steigerung von rund neun Prozent erreicht werden konnte.

Wolfgang Schneider, Geschäftsführer des Alb-Donau Klinikums, sagt: „Die Geburtshilfe ist einerseits der wahrscheinlich schönste Teil eines Krankenhauses, aber auch der am wenigsten planbare. Und deshalb heißt eine hohe Zahl an Geburten auch, dass an einzelnen Tagen und in sehr vielen Nächten sehr viel Arbeit auf die Hebammen und Ärzte zugekommen ist. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“

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