Steinzeit steht im Mittelpunkt

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Bernhard Röck bei der Elfenbeinschnitzerei.
Bernhard Röck bei der Elfenbeinschnitzerei. (Foto: Urmu)
Schwäbische Zeitung

Das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren ist am Kirchplatz 10 zu finden. Telefonisch ist das Museum unter 07344 / 966990 oder auch per E-Mail an info@urmu.de zu erreichen. Weitere Informationen gibt es unter www.urmu.de. Das Urgeschichtliche Museum ist im Juni und Juli von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Geoparkfest, Steinzeitwerkstatt, Familienführung und Sonderausstellung: Das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren möchte im Juni und Juli wieder eine Menge Angebote für die ganze Familie stellen.

Das Geoparkfest findet am Sonntag, 3. Juni, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr statt. Rund um das Urgeschichtliche Museum gibt es 26 Infostellen. Das Museum ist diesjähriger Gastgeber. Zahlreiche Akteure präsentieren laut Mitteilung ein buntes Programm mit Infoständen, Führungen und Mitmach-Aktionen für die ganze Familie. An diesem Tag wird in Blaubeuren auch das Stadtfestle am Kirchplatz gefeiert.

„Holunder mit allen Sinnen genießen“ heißt es am Sonntag, 10. Juni, von 14 bis 17 Uhr bei der Steinzeitwerkstatt. Die Naturpädagogin Uta Kramer lädt in die Steinzeitküche ein.

Der Archäozoologe Chris Baumann zeigt bei der Steinzeitwerkstatt am Sonntag, 17. Juni, dass Tiere ihre Zähne wie ein Werkzeug benutzen. Er bringt viel Anschauungsmaterial mit und hilft laut Mitteilung gerne beim Bestimmen von Fundmaterial, das die Besucher auch mitbringen dürfen.

Der Ötzi Dolch und seine Herstellung sind Thema der Steinzeitwerkstatt am Sonntag, 24. Juni, von 14 bis 17 Uhr. Die Gletschermumie aus der Jungsteinzeit, bekannt als Ötzi, trug laut Mitteilung einen kleinen Feuersteindolch bei sich. Klingen aus Feuerstein sind sehr scharf. Frieder Palmer, Archäotechniker, zeigt, wie der Dolch aussah, aus was er bestand und wie scharf und hart Feuerstein ist. Er beantwortet Fragen zur Bearbeitung. Die Besucher können dabei Werkzeuge zum Schnitzen ausprobieren

Die Besucher des Urgeschichtlichen Museums dürfen bei der Steinzeitwerkstatt am Sonntag, 1. Juli, von 14 bis 17 Uhr Tiere aus Ton oder Perlen formen, die dann anschließend im Feuer im Innehof des Museums gehärtet werden.

Ein Experiment steht am Sonntag, 8. Juli, zwischen 14 und 17 Uhr an – zum Feuerstein. Der könne nämlich zu unterschiedlichen Zwecken verwendet werden. Mit einem Hobel aus Feuerstein kann Holz geglättet, angespitzt oder kleingehobelt werden. Frieder Palmer, Archäotechniker, zeigt, wie so ein Hobel ausgesehen haben könnte.

„Messer aus dem Stahl der Steinzeit“ heißt es am Sonntag, 15. Juli. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr können alle Besucher steinzeitliche Werkzeuge herstellen.

Eine Familienführung gibt es am Sonntag, 22. Juli, um 14 Uhr mit dem Titel „Auf der Jagd“. Familien sollen erfahren, wer die Jäger waren und wer mit welchen Waffen jagte. Am gleichen Tag geht es in der Steinzeitwerkstatt von 15 bis 17 Uhr um Jagdtrophäen aus Speckstein.

Am Sonntag, 29. Juli, gibt es mehrere Angebot. Um 14 Uhr findet eine Vorführung zum Thema „Feuer machen in der Steinzeit“ statt. Ab 15 Uhr folgt die Steinzeitwerkstatt. Lampen aus Stein stehen im Vordergrund.

Die Sonderausstellung „Das verschwundene Leben – Funde aus den UNESCO-Welterbehöhlen der Schwäbischen Alb“ ist noch bis zum 9. September zu sehen und zwar an allen Öffnungstagen ab 14.30 Uhr.

Das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren ist am Kirchplatz 10 zu finden. Telefonisch ist das Museum unter 07344 / 966990 oder auch per E-Mail an info@urmu.de zu erreichen. Weitere Informationen gibt es unter www.urmu.de. Das Urgeschichtliche Museum ist im Juni und Juli von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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