Naturfreunde investieren 30 000 Euro in Zeltplatz

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Auf dem Bild sind sind die geehrten Mitglieder der der Naturfreunde Blaubeuren zu sehen: (vorne von links) Gerhard Schreiber, El
Auf dem Bild sind sind die geehrten Mitglieder der der Naturfreunde Blaubeuren zu sehen: (vorne von links) Gerhard Schreiber, Elmar Weidmann, Marlene Irgang und Rudolf Heim; (hinten von links) Alexander Stierle, Walter Fritsch, Vorsitzender Christof Schiele und Karl-Heinz Irgang. (Foto: Naturfreunde Blaubeuren)
Schwäbische Zeitung

Bei der diesjährigen Hauptversammlung der Naturfreunde Blaubeuren hat die Vereinsführung auf eine ereignisreiches Jahr 2019 zurückgeblickt. Neben zahlreichen Wanderungen und Ausfahrten investierten die Naturfreunde eine große Summe in den Zeltplatz und das Nebengebäude. Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen änderte sich im Vorstand des Vereins nichts.

Christof Schiele, Vorsitzender der Naturfreunde Blaubeuren, richtete das Augenmerk seines Berichts auf den Höhepunkt des vergangenen Jahres. Seit Herbst 2019 gibt es mit den Albbüffeln wieder eine Kindergruppe, die sich einmal im Monat am Samstagnachmittag unter der Leitung von Andrea König-Kutschera und Sandra Betzler beim Naturfreundehaus trifft. Sein Fazit fiel generell sehr positiv aus. Der Mitgliederstand ist auf aktuell 140 gestiegen. Die Lichtbildervorträge, Singabende, der Faschingsdienstag und die Vorweihnachtsfeier waren sehr gut besucht.

Manfred Domdeý berichtete, dass bei 65 Radtouren von 286 Radlern insgesamt 4178 Kilometer zurückgelegt wurden, was der Strecke Helsinki-Lissabon, also einer Tour quer durch Europa, entspricht. Auch elf Schneeschuhtouren und zwei leichtere Bergtouren wurden von Domdeý geleitet. Innerhalb des Vereinsprogramms gab es laut Wanderleiter Bernd Heim zwölf Wanderungen und zwei Radtouren mit schwankenden Teilnehmerzahlen.

Feste Bestandteile im Vereinsleben sind dienstags das Kartenspielen und Wandern, die monatliche Nordic-Walking-Tour mit anschließendem Weißwurstfrühstück und die Quasselrunde „Blaubeuren und die Welt“. Gerhard Schreiber berichtete von zwei Bergtourenwochen im Kleinwalsertal sowie auf dem Salzburger Almenweg.

Kassierer Gerhard Quintus berichtete, dass die Einnahmen bei den Übernachtungen und beim Warenverkauf leicht zurückgegangen sind und begründete dies mit Problemen bei Genehmigung von schulischen Veranstaltungen durch das Kultusministerium und die Schulverwaltung. Obwohl im vergangenen Jahr mehr als 30 000 Euro für Zeltplatz und Renovierung des Nebenhauses investiert wurden, sei die Kassenlage des Vereins weiterhin gut.

Für weitere zwei Jahre wurden der Vorsitzende Christof Schiele, die beiden Stellvertreter Karl-Heinz Irgang und Jörg Schäfer, der Kassierer Gerhard Quintus, Bernd Heim als Wanderleiter, für die Sparte Rad- und Wintersport Manfred Domdeý, Karlheinz Federle als Hausreferent, als Schriftführerin Gerlind Quintus, als Beisitzer Marlene Irgang und Alexander Stierle für die Revision Wolfgang Ruopp und Manfred Ziegler wiedergewählt. Neu als Beisitzerin wurden Sabine Katzmaier sowie als Bezirks-Delegierte Christof Schiele, Jörg Schäfer, Gerhard Quintus, Manfred Domdeý und Manfred Hame gewählt.

Zahlreiche Mitglieder konnten für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden: Alexander Stierle für 25 Jahre, jeweils für 40 Jahre Walter Fritsch, Karl-Heinz Irgang, Marlene Irgang und Andreas Ketterl (in Abwesenheit), Elmar Weidmann für 50 Jahre, Gerhard Schreiber für 60 Jahre und Rudolf Heim für 70 Jahre Treue zum Verein. Alle erhielten eine Ehrennadel und einen „WIR-City-Gutschein“.

Christof Schiele bedankte sich bei allen Helfern beim Hausdienst, bei dne Arbeiten in und rund ums Haus, bei der Organisation des Übernachtungsbetriebs sowie den über 700 Stunden Eigenleistung bei den Umbauarbeiten am Nebenhaus. Am Schluss zitierte Schiele aus der Satzung des Landesverbandes, das mit den Worten endete: „Die Naturfreunde wollen mithelfen, eine Gesellschaft zu schaffen, in der niemand wegen seiner Hautfarbe, Abstammung, politischen Überzeugung, seines Geschlechts oder Glaubens benachteiligt oder bevorzugt wird, in der alle Menschen gleichberechtigt sind und sich frei entfalten können. Die Naturfreunde treten dafür ein, dass alle Menschen dieser Erde in Frieden und sozialer Gerechtigkeit leben und sich entwickeln können.“

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