Mit Corona infizierter Patient stirbt im Alb-Donau-Klinikum

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 Sicherheitshalber wurde ein Abstich genommen.
Sicherheitshalber wurde ein Abstich genommen. (Foto: Symbol: Sebastian Gollnow/dpa)
Schwäbische Zeitung

Ein mit dem Coronavirus infizierter Patient ist im Alb-Donau-Klinikum Blaubeuren gestorben. Das teilt die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales am Dienstag mit. 

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Der Patient aus dem Landkreis Reutlingen starb am Samstag. Erst wenige Stunden vorher stand laut Mitteilung fest, dass er mit dem Coronavirus infiziert war.

Das sagt das Klinikum

Der Patient war nach Angaben des Klinikums zirka 60 Jahre alt und habe unter zahlreichen massiven Vorerkrankungen gelitten. Er sei bereits am Dienstag, 17. März, in einer lebensbedrohlichen Situation per Notarzt in die Klinik gekommen und sei nach mehreren Notfalleingriffen von Beginn an auf der Intensivstation gelegen.

Das Ergebnis war am Samstag da und positiv

ADK GmbH für Gesundheit und Soziales

Obwohl er laut Klinikum weder Symptome von Covid-19 zeigte, noch im Risikogebiet war, noch von einem Kontakt mit einem bestätigten Fall wusste, hätten die behandelnden Ärzte sicherheitshalber einen Abstrich genommen.

„Das Ergebnis war am Samstag da und positiv“, heißt es in der Pressemitteilung. Wenige Stunden danach habe sich sein Zustand massiv verschlechtert und er verstarb trotz Beatmung.

Mitarbeiter getestet

Die Klinik habe umgehend das Gesundheitsamt des Alb-Donau-Kreis informiert und in Absprache mit diesem die notwendigen Sofortmaßnahmen inklusive der Risikobewertung der Kontaktpersonen beim Personal und dem einzigen Mitpatienten vorgenommen.

Mehrere Mitarbeiter wurden getestet und häusliche Isolierung angeordnet. Inzwischen liegen die meisten Testergebnisse vor. Sie seien bisher alle negativ.

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