Foyer des Hallenbads ist kaum noch zu erkennen

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Schauen auf den derzeitigen Stand der Maßnahme (von links): Jörg Seibold, Markus Späth und Ernst Hönig.
Schauen auf den derzeitigen Stand der Maßnahme (von links): Jörg Seibold, Markus Späth und Ernst Hönig. (Foto: Scholz)

Das Foyer des Hallenbads Blaubeuren soll verändert werden. Dieses gleicht momentan einer Baustelle. „Wir haben zwischen April und Oktober Zeit für Maßnahmen“, erklärte Markus Späth, der kaufmännische Geschäftsführer der Technischen Werke Blaubeuren (TWB), bei einer Begehung dem Blaubeurer Bürgermeister Jörg Seibold (parteilos) und Ernst Hönig, dem technischen Geschäftsführer der TWB.

Masterplan und Finanzen

Für die Maßnahmen rund um das Hallenbad gibt es sozusagen einen „Masterplan“. Drei Millionen Euro sollen investiert werden. 400 000 Euro fallen darunter in die neue Gestaltung des Eingangsbereichs. Großes Stichwort sei die energetische Sanierung. „Wir sind schon unter Zeitdruck, um die Maßnahmen zu erledigen“, so Späth, zeigte sich aber dennoch zuversichtlich.

Die Vereine bekommen im Eingangsbereich künftig einen eigenen Raum samt Kücheneinheit. Das ganze Foyer solle offener und freundlicher werden. „Es wird viel Holz verarbeitet, so dass es modern und funktional wird“, sagte Späth. Im öffentlichen Bereich sollen zudem zwei Toiletten entstehen. Gedacht ist auch, dass Räume für Personal zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es nun den elektronischen Zugang zum Bad. Die Türen öffnen sich elektronisch. „Das gab es vorher alles nicht“, zeigt der kaufmännische Geschäftsführer auf. Der Café-Bereich hingegen soll nicht saniert werden.

Weitere Ideen

„Es gibt ja noch weitere Ideen“, so das Blaubeurer Stadtoberhaupt. Diese drehen sich beispielsweise um den Vorplatz, der ausgeweitet werden könnte, um dann im Gesamtpaket mit einer Grünanlage auch außerhalb der Öffnungszeiten des Bads genutzt werden zu können. „Das ist alles in den Masterplan etabliert – natürlich auf Vorbehalt zwecks der Finanzierung“, sagte Jörg Seibold.

Es gebe die unterschiedlichsten Ausbaustufen, so wie nun jene für das Foyer. Als nächsten Abschnitt könnten sich die Männer vorstellen, die Umkleidekabinen anzugehen. Die sollen ebenfalls offener gestaltet werden – natürlich nicht zu offen, merkte der Bürgermeister scherzhaft an.

Fest steht: „Das Blaubeurer Hallenbad bleibt ein Sportbad und soll kein Wellness-Tempel werden“, verdeutlichte Jörg Seibold.

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