Deutschlands beste Hunde kommen aus Blaubeuren

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Schwäbische Zeitung

Erst 2018 frisch in die Bundesliga aufgestiegen, ist die Ortsgruppe Blaubeuren des Vereins für deutsche Schäferhunde in der Saison 2018 voll und sehr erfolgreich durchgestartet. Bei Wettbewerben bis zur Deutschen Meisterschaft war die Ortsgruppe ganz vorne dabei.

Die Mannschaft bestehend aus fünf Teams (Hund und Hundeführer) trat an insgesamt vier Tagen gegen zwölf weitere Ortsgruppen der Bundesliga Süd an. Die ersten beiden Läufe fanden in Steinheim am der Murr statt. Am ersten Turnier konnte die Blaubeurer Mannschaft alle möglichen 600 Punkte erreichen und begann mit dem ersten Platz. Auch am Folgetag konnte die Leistung mit 595 Punkte fast nochmals abgerufen werden.

Der dritte und vierte Lauf wurde in Aubachtal absolviert. Mit wiederum 595 Punkten von möglichen 600 Punkten landetet die Mannschaft vom Blautopf am vierten Turniertag erneut auf dem ersten Platz. Am letzten Lauf schaffte es das Team mit insgesamt 585 Punkten auf den vierten Rang. Ganz knapp konnte die Gesamtspitze mit insgesamt 2375 Punkten gehalten werden. Die zweitplatzierte die Mannschaft Ketsch 1 kam auf 2372 Punkte. Somit stand der Einzug in das Bundesliga-Finale in Darmstadt fest. Dort trafen die jeweils zehn besten Mannschaften aus Nord und Süd aufeinander und wetteiferten um den Titel Deutscher Meister des Vereins für deutsche Schäferhunde.

Erstplatzierten erhalten einen Bonus von 50 Punkten

Die jeweils erstplatzierten Mannschaften erhalten einen Bonus von 50 Punkten. Am Finaltag in Darmstadt ließ das Blaubeurer Team lediglich fünf Punkte liegen und siegte mit dieser außerordentlichen Leistung mit 645 Punkten. Die erfolgreichen Mannschaftsteilnehmer waren Monika Mayer mit Capo von der Donauvorstadt (deutscher Schäferhund), Beate Glöde mit Pit von der Riesenkastanie (deutscher Schäferhund), Evelin Moser-Yigit mit Scott from Smokies Home (Sheltie), Filiz Yigit mit Calvin from Smokies Home (Sheltie) und Udo Pfeifer mit Josie Blue (Sheltie).

Nur einen Tag zuvor war ebenfalls in Darmstadt die SV-Meisterschaft in der Einzelwertung ausgetragen worden. Teilnahmevoraussetzung war, dass der Hund bereits in der A3 in der höchsten Leistungsklasse im Agility läuft. An dieser Meisterschaft treten alle Starter des Vereins für deutsche Schäferhunde aus ganz Deutschland gegeneinander an. Unterschieden wird in den Größenklassen „small, medium und large“, also klein, mittel und groß. Diese Einteilung ist von der Größe des Hundes abhängig. Es wird ein A-Lauf (Parcours mit Kontaktzonen) und ein Jumping abverlangt.


 Filiz Yigit mit ihrem Sheltierüden Calvin from Smokies Home holte den deutschen Meistertiel (Kategorie Medium).
Filiz Yigit mit ihrem Sheltierüden Calvin from Smokies Home holte den deutschen Meistertiel (Kategorie Medium). (Foto: Privat)

In der Einzelwertung des anspruchsvollen Wettbewerbs konnte Vereinsmitglied Filiz Yigit mit ihrem Sheltie-Rüden Calvin from Smokies Home den Titel „Deutsche Meisterin im Medium“ im SV gewinnen. Sie qualifizierte sich somit für die Deutschen Meisterschaften des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). Der Vizetitel im small ging in Darmstade an Evelin Moser-Yigit mit Sheltie-Rüden Scott from Smolies Home.

Nur ein Wochenende zuvor hatte Monika Mayer mit dem deutschen Schäferhund Capo von der Donauvorstadt an der Bundessiegerprüfung (nur für deutsche Schäferhunde) in Verden teil genommen, wo sie nach drei Läufen den 19. Platz belegte. Für den Ortsverband Blaubeuren im Verein der Deutschen Schäferhunde war 2018 schlechthin ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen Titeln: Dieses Agility-Jahr wird in die Vereinsgeschichte eingehen.

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